Anhaltende Niedrigwassersituation in Sachsen
Die Trockenheit hat die Gewässerlage in Sachsen weiter verschärft. Nach Angaben des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft lagen Ende Juni 2026 mehr als 60 Prozent der ausgewerteten Fließgewässerpegel im Niedrigwasserbereich. Bezieht man die Messstellen ein, die sich kurz vor dieser Marke befanden, waren sogar rund 85 Prozent betroffen. Auch beim Grundwasser zeigt sich ein deutliches Defizit: An 83 Prozent der ausgewerteten Messstellen lag der Wasserstand mehr als einen halben Meter unter dem für Ende Juni üblichen Wert.