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Oberbürgermeister-Wahl in Görlitz: Entscheidung vertagt

Wahlurne
Symbolbild pixabay stephaniebroege
Von: Uwe Tschirner
Amtsinhaber Octavian Ursu erreicht am Sonntag im ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz 49,1 Prozent und verfehlt damit die absolute Mehrheit knapp, sodass ein zweiter Wahlgang erforderlich wird.

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz hat Octavian Ursu (unterstützt von CDU, Grünen, Motor Görlitz und Bürgern für Görlitz) mit 49,1 Prozent die meisten Stimmen geholt, aber die absolute Mehrheit knapp verpasst. Sein Herausforderer Sebastian Wippel von der AfD erreichte 44,3 Prozent. Die weiteren Kandidaten, Sabine Christian (Die Linke) und Hagen Jeschke, spielten mit 3,4 bzw. 3,2 Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

Die Wahlbeteiligung lag bei 58,8 Prozent: 26.141 der 44.479 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Nur 181 Stimmen (0,7 Prozent) waren ungültig, sodass 25.960 gültige Stimmen in die Auszählung einflossen. Nach dem sächsischen Kommunalwahlrecht findet nun ein zweiter Wahlgang statt, bei dem – anders als in vielen anderen Bundesländern – nicht nur die zwei Bestplatzierten, sondern alle vier Kandidaten erneut antreten können. Im zweiten Wahlgang reicht dann die einfache Mehrheit, um die Wahl zu gewinnen.

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