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Soziale und kulturelle Vielfalt in Gefahr: Bürgereinwand gegen Kürzungspläne der Stadt Dresden

Bürger:inneneinwand
Bürger:inneneinwand mit Biss statt Kürzungen / Bild: Netzwerk Kultur Dresden
Von: Anna Stein

Der aktuelle Haushaltsentwurf 2025/26 der Landeshauptstadt Dresden sorgt für große Unruhe in der Bevölkerung. Vorgeschlagene Kürzungen in den Bereichen Kultur, Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Dienstleistungen bedrohen das soziale und kulturelle Fundament der Stadt. Doch die Bürger:innen Dresdens haben eine Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen: Mit einem Bürgereinwand können sie aktiv gegen die Einsparungen protestieren. Für den 13. Dezember 2024 ist eine Demonstration geplant, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

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Wie funktioniert der Bürgereinwand?

Der Bürgereinwand ist in drei einfachen Schritten einzureichen:

1️⃣ Herunterladen: Eine Vorlage für den Bürgereinwand steht auf dieser Seite zum Download bereit.

2️⃣ Ausfüllen: Das Dokument ausfüllen. Name und Adresse sind erforderlich.

3️⃣ Einreichen: Den Bürgereinwand per E-Mail an stadtkaemmerei@dresden.de senden oder per Post an:

Landeshauptstadt Dresden
Stadtkämmerei
Postfach 120020
01001 Dresden

Wer kann einen Bürgereinwand einlegen?

Alle Einwohner:innen und Abgabepflichtigen der Stadt Dresden sind dazu berechtigt. Jede Stimme zählt, und jeder eingereichte Einwand ist ein wichtiges Signal gegen die Kürzungspläne.

Demonstration gegen die Kürzungen am 13. Dezember

Neben dem Bürgereinwand können die Bürger:innen auch auf der Straße ein Zeichen setzen. Am 13. Dezember 2024 findet eine Demonstration gegen die Haushaltskürzungen statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr das Denkmal der Trümmerfrau vor dem Dresdner Rathaus.


Bildquelle: Bündnis gegen Kürzungen Dresden https://www.instagram.com/buendnisgegenkuerzungendresden/

Anna Stein
Artikel von

Anna Stein

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