
Wir haben es der Reihe nach gemacht. Erst der Einer, ein Aufwärmen mehr als ein Sprung. Dann der Dreier, der schon ernster wird, weil der Boden plötzlich weit weg ist. Der Fünfer kostet Überwindung – aber der Fünfer saß irgendwann sicher.
Und dann kam der Zehner. Aber nicht am selben Tag.
Zwischen dem Fünfer, der sich am Ende leicht anfühlte, und dem eigentlichen Sprung aus zehn Metern lagen bei mir ein paar Nächte. Nächte, in denen man abends auf dem Platz liegt und den Sprung im Kopf durchgeht. Man weiß rational, dass es funktioniert – der Körper macht ja nichts anderes als beim Fünfer, nur länger. Und man weiß gleichzeitig, dass man oben stehen und sich neu entscheiden wird. Das ist der Teil, den man nicht wegtrainieren kann.


