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"Wir kommen wieder!": Diese Fan-Reaktionen machen den Eislöwen jetzt Mut

(Bild: Privataufnahme)
(Bild: Privataufnahme)

Die Dresdner Eislöwen sind nach der 2:7-Niederlage gegen die Kölner Haie und dem gleichzeitigen Frankfurt-Sieg sportlich abgestiegen und müssen in die DEL2. Geschäftsführer Maik Walsdorf zeigte sich emotional, Fans und Gegner spendeten Trost.

Abstieg besiegelt! Eislöwen müssen zurück in die DEL2 – Geschäftsführer ringt mit den Tränen

Jetzt ist es bittere Gewissheit: Die Dresdner Eislöwen müssen den Gang zurück in die DEL2 antreten. Nach der deutlichen 2:7-Pleite am Mittwochabend (25. März) gegen die Kölner Haie und dem gleichzeitigen Sieg der Löwen Frankfurt ist der Abstiegsplatz für die Sachsen rechnerisch nicht mehr zu verlassen.

Nur ein ganz spezielles Szenario kann den Dresdnern theoretisch noch helfen. Sollte am Ende in der DEL2 ein Team Meister werden, das keine Lizenz für die DEL beantragt hat, würde kein sportlicher Absteiger ersetzt werden – Dresden könnte dadurch doch noch erstklassig bleiben.

Allerdings gilt dieses Szenario als äußerst unwahrscheinlich. Insgesamt sechs Mannschaften – darunter die Top vier der laufenden DEL2-Hauptrunde – haben ihre Unterlagen fristgerecht eingereicht und erfüllen die Voraussetzungen für einen möglichen Aufstieg.

Dass es nach nur einer Saison wieder nach unten gehen würde, hatte sich bereits vor der Partie in Köln angedeutet. Trotzdem sitzt der Schmerz bei allen Beteiligten tief.

Geschäftsführer Maik Walsdorf zeigte sich nach der Partie bei MagentaSport sichtlich mitgenommen und rang mit den Tränen: „Es ist schwer in Worte zu fassen aktuell. Es ist natürlich absolute Scheiße, hier zu stehen. Es ist schwierig zu akzeptieren.“

Gleichzeitig zollte er der Konkurrenz Respekt: „Man muss den anderen Mannschaften ein riesengroßes Lob aussprechen, was sie hier Jahr für Jahr leisten.“

Besonders emotional wurde es beim Blick auf die eigenen Fans: „Es ist unfassbar, wie zahlreich sie wieder da waren und uns unterstützt haben. Wenn man dann sieht, wie man teilweise von einem übermächtigen Gegner hergespielt wird, muss man dreimal Luft holen, um die richtigen Worte zu finden.“

Aufbauende Worte auch von Fans anderer Vereine 

Trotz des sportlichen Rückschlags erfuhren die Eislöwen enormen Zuspruch. Unter dem Instagram-Beitrag zum Endstand meldete sich unter anderem Toni Leistner, Innenverteidiger von Hertha BSC, zu Wort: „Mund abputzen, neu angreifen und wiederkommen.“

Auch zahlreiche Fans anderer Vereine zeigten Respekt. „Ihr wart eine Bereicherung für die Liga. Tolle Fans, toller Verein“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer kommentierte: „Schade, dass ihr geht. Ihr bleibt in positiver Erinnerung. Alles Gute für die Zukunft.“

Auch aus Frankfurt kamen aufmunternde Worte: „Genießt die Abschlussrunde. Vielleicht habt ihr ja das Glück und kommt bald wieder hoch.“

Eislöwen-Fans bleiben treu

Besonders die eigene Anhängerschaft stellte sich demonstrativ hinter ihr Team. „Wir bleiben euch treu und ihr kämpft euch wieder hoch“, schrieb ein Fan. Ein anderer stellte klar: „Wir stehen weiter hinter den Eislöwen. Es geht weiter – auch in der DEL2.“

Und viele erinnern sich stolz an den größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte: „Wir sind aufgestiegen. Das kann uns keiner mehr nehmen. Wir kommen wieder.“


(PS)