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Kleine Förderung, große Wirkung: Was Mikroförderungen bewegen können

Kleine Förderung
Symbolbild / pixabay Alexas_Fotos
Von: ehrensache.jetzt Bürgerstiftung Dresden

Eine Untersuchung der ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) und der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) zeigt, wie wirkungsvoll sogenannte Mikroförderungen sein können – also Förderbeträge von oft nur wenigen tausend Euro. Ziel war zu verstehen, wie Vereine und Initiativen diese Mittel einsetzen und welche Effekte damit erzielt werden.

Was die Studie zeigt

Viele Organisationen arbeiten mit sehr knappen Ressourcen. Gerade in diesem Kontext können kleine Beträge entscheidend sein. Mikroförderungen ermöglichen konkrete, niedrigschwellige Vorhaben, zum Beispiel Nachbarschaftsfeste und lokale Begegnungsformate, kleinere Baumaßnahmen oder digitale Verbesserungen. Rund 40 % der Organisationen nutzen bereits Mikroförderungen.

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Chancen für kleinere Initiativen

Ein zentraler Befund: Mikroförderungen erreichen auch Initiativen ohne feste Strukturen, die häufig keinen Zugang zu großen Förderprogrammen haben. Dadurch können sie Engagement vor Ort stärken, neue Ideen ausprobieren und lokale Zusammenarbeit sowie Zusammenhalt fördern.

Fazit

Die Ergebnisse sind klar: Es braucht nicht immer große Summen, um spürbare Wirkung zu erzielen. Oft sind es gezielte, unkomplizierte Förderungen, die Engagement ermöglichen, Innovation anstoßen und somit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Mehr zur Studie und den Ergebnissen finden Sie bei ZiviZ. (AJ)

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