Eine Untersuchung der ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) und der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) zeigt, wie wirkungsvoll sogenannte Mikroförderungen sein können – also Förderbeträge von oft nur wenigen tausend Euro. Ziel war zu verstehen, wie Vereine und Initiativen diese Mittel einsetzen und welche Effekte damit erzielt werden.
Was die Studie zeigt
Viele Organisationen arbeiten mit sehr knappen Ressourcen. Gerade in diesem Kontext können kleine Beträge entscheidend sein. Mikroförderungen ermöglichen konkrete, niedrigschwellige Vorhaben, zum Beispiel Nachbarschaftsfeste und lokale Begegnungsformate, kleinere Baumaßnahmen oder digitale Verbesserungen. Rund 40 % der Organisationen nutzen bereits Mikroförderungen.