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Opfer lag schon am Boden: Gewalt-Ausbruch in Zug bei Dresden

Nahaufnahme eines Polizeifahrzeugs bei Nacht. Die blaue Signalleuchte auf dem Dach des Streifenwagens leuchtet hell im Dunkeln.
Einsatz am Bahnhof Langebrück: Nach einer eskalierten Prügelei in einer voll besetzten Regionalbahn ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung. Zwei junge Männer wurden dabei verletzt. Symbolbild: pixabay/fsHH
Großaufgebot von Bundespolizei und Rettungskräften am Bahnhof Langebrück! Nach einer schweren Prügelei in einer überfüllten Regionalbahn erlitten zwei junge Männer Verletzungen. Der bizarre Auslöser für den Ausraster mitten in der Nacht.

Dresden. In der Nacht zum 15. August ist es in einer voll besetzten Regionalbahn zu einer schweren Prügelei gekommen. Am Bahnhof Langebrück rückten Bundespolizei und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an; zwei junge Männer wurden verletzt.

Nach bisherigen Ermittlungen war ein 19-Jähriger im Zug der Linie RB 60 auf die Gepäckablagen geklettert und hatte Mitreisende berührt. Daraus entwickelte sich ein Streit. Ein ebenfalls 19-jähriger Tatverdächtiger schlug und trat laut Bundespolizei massiv auf ihn ein und trat auch dann noch mehrfach nach, als der Mann bereits bewusstlos am Boden lag. Einen gleichaltrigen Begleiter, der helfen wollte, schlug er ebenfalls.

Die beiden Verletzten wurden vor Ort erstversorgt und in ein Dresdner Krankenhaus gebracht; sie erlitten leichte Verletzungen. Der Zug setzte seine Fahrt mit rund 48 Minuten Verspätung fort. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.