Nur eine Stunde Pause: Dresdens nächste Sperrung schlägt direkt zu
Dresden. Kaum ist das Blaue Wunder wieder frei, kommt die nächste Baustelle. Am Dienstag, 20. Oktober, endet um 4 Uhr nach elf Tagen die Sperrung der Loschwitzer Brücke, nur eine Stunde später beginnt am Tunnel Waldschlößchen die Wartung. Der Zeitplan ist kein Zufall. Während das Blaue Wunder gesperrt war, wich der Verkehr über die Waldschlösschenbrücke aus, deshalb legte die Stadt die beiden Großbaustellen nacheinander. Diesmal bleibt die Brücke durchgehend befahrbar, weil immer nur eine der beiden Tunnelröhren gesperrt wird.
Vier Tage lang wird geputzt, geprüft und getestet. Das Straßen- und Tiefbauamt überprüft die sicherheitstechnischen Anlagen, von der Brandmeldeanlage über die Notrufeinrichtungen bis zur Verkehrssteuerung, reinigt Beleuchtung, Entwässerung, Tunnelwände und Notgehwege und tauscht die Sensoren der Raucherkennung aus. Vieles davon bekommt kein Autofahrer mit.
Wann welche Röhre gesperrt ist
Am 20. Oktober ist die Weströhre in Richtung Waldschlößchenbrücke gesperrt, am 21. Oktober die Oströhre in Richtung Stauffenbergallee, jeweils von 5 bis 21 Uhr. Der Verkehr läuft dann in der freigegebenen Röhre in beiden Richtungen. Hinzu kommen zwei kurze Nachtsperrungen der Zufahrten. Am 22. Oktober ist von 20 Uhr bis etwa 22.15 Uhr die Auffahrt von der Bautzner Straße zur Brücke dicht, in der Nacht zum 23. Oktober von 22.30 bis 5 Uhr die Abfahrt von der Brücke zur Bautzner Straße stadtauswärts. Die Arbeiten führt die Firma SPIE-BTAT aus, die Kosten liegen bei rund 60.000 Euro.