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Nach Carolabrücken-Einsturz: Dieses Dresdner Provisorium bleibt jetzt für immer

Dreiteilige Fotocollage zur Verkehrsführung in Dresden: Oben ist der Radstreifen am Neustädter Markt mit Baken abgesperrt, rechts steht der Goldene Reiter. Unten links und rechts zeigen Aufnahmen gelbe Behelfsmarkierungen, Radwegschilder und Baken entlang der Straße.
Vom Provisorium zur Dauerlösung: Das Radstreifen-Provisorium auf der Köpckestraße wird ab Montag fest ausgebaut. Für 45.000 Euro entstehen feste Bordabsenkungen und dauerhafte Markierungen, der Verkehr rollt während der Arbeiten weiter. Fotos: CdH
Was nach dem Einsturz der Carolabrücke als schnelle Notlösung begann, wird nun fest einzementiert. Ab Montag rücken die Bautrupps an der Köpckestraße an, um den Radverkehr dauerhaft umzugestalten. Mit welchen Einschränkungen Pendler rechnen müssen.

Dresden. Was nach dem Einsturz der Carolabrücke als Provisorium begann, wird jetzt fest: Die Radstreifen auf der Köpckestraße bleiben. Ab Montag, 21. September, macht die Firma Sächsische Straßen- und Tiefbau GmbH sie dauerhaft. Autofahrer, Radler und Fußgänger müssen sich dabei kaum umstellen.

Wer bisher mit dem Rad Richtung Elbe wollte, rollte über eine provisorische Rampe von der Köpckestraße auf den Neustädter Markt, zur Ampel, die einen weiter zur Augustusbrücke bringt. Diese Behelfsrampe verschwindet als Erstes. An ihre Stelle setzt die Firma eine feste Bordabsenkung. Dann kommen die endgültigen Markierungen und Schilder, und die alten Behelfsschilder werden abgebaut.

Gesperrt wird während der Arbeiten nichts. Autos, Räder und Fußgänger kommen an der Baustelle vorbei.

Nebenbei bessert die Stadt auch die Fahrbahnmarkierungen auf der Albertstraße und am Carolaplatz nach. Fertig sein soll alles bis Mittwoch, 30. September. Kostenpunkt: rund 45.000 Euro.