Mordfall am Zwingerteich: Dresdner Start-up startet interaktive Rätseljagd
Dresden. Pünktlich zum Stadtfest Canaletto verwandelt sich der Dresdner Zwinger ab dem 14. August 2026 in die Kulisse für eine digitale Rätseljagd. Mit dem Browserspiel „Mord im Zwinger“ schickt das Dresdner Start-up Invocatus GmbH Teilnehmende auf eine interaktive Ermittlungstour durch das Barockensemble. Ohne vorherige App-Installation lässt sich das Angebot direkt mit dem eigenen Smartphone nutzen.
Spurensuche zwischen Kronentor und Zwingerteich
Im Mittelpunkt der fiktiven Geschichte steht der gewaltsame Tod der Figur Sebastian Klaubock. Die Teilnehmenden schlüpfen in die Rolle des Ermittlers Robin Raasfeld und spüren gemeinsam mit dem virtuellen Assistenten Patrick „Pixel“ Hinweisen nach, um die Hintergründe der Tat aufzuklären.
Die Route erstreckt sich über eine Strecke von etwa 2,5 Kilometern rund um die historische Anlage. An insgesamt 18 Stationen - darunter dem Zwingerteich, der Sempergalerie und dem Kronentor - müssen Rätsel gelöst und Zusammenhänge kombiniert werden.
Flexibler Ablauf ohne Software-Download
Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Paare und Gruppen von bis zu fünf Personen ab 12 Jahren. Für die Durchführung sind ein internetfähiges Smartphone sowie ein kostenpflichtiger Zugangscode zum Preis von 18 Euro erforderlich. Da die Anwendung direkt im Webbrowser läuft, entfällt der Download einer zusätzlichen Software.
Die durchschnittliche Spieldauer gibt der Veranstalter mit 90 bis 120 Minuten an. Da das Format nicht an feste Zeiten gebunden ist, kann die Erkundung jederzeit gestartet und im eigenen Tempo absolviert werden.
Hintergrund zum Entwicklerteam: Hinter der Produktion steht die Dresdner Invocatus GmbH mit ihrer Plattform Quitzel. Das Start-up entwickelt interaktive Formate, die real existierende Orte mit fiktiven Geschichten verbinden. Das Vorhaben wird im Rahmen des R42 Games Accelerators betreut und durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes über die Sächsische Aufbaubank sowie durch die Europäische Union gefördert.