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Flammen im 7. Obergeschoss: Spezialeinsatz fordert 40 Dresdner Feuerwehrleute

Mehrere Feuerwehrleute in schützender Einsatzkleidung mit gelben Atemschutzgeräten bereiten vor einem roten Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Dresden Schläuche vor. Im Hintergrund ist ein geparktes Löschfahrzeug mit geöffneten Geräteräumen zu sehen.
Großeinsatz an der Sarrasanistraße: Feuerwehrleute bereiten vor einem Löschfahrzeug Schläuche und Atemschutz vor. Bei einem Küchenbrand im siebten Obergeschoss wurde am Donnerstagabend eine 73-Jährige verletzt, 40 Einsatzkräfte waren vor Ort. Symbolfoto: Feuerwehr Dresden
Brandbekämpfung über die Trockensteigleitung: In der Inneren Neustadt musste die Feuerwehr am Donnerstagabend ein brennendes Wohnhochhaus evakuieren. Eine 73-jährige Anwohnerin wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Ihre Wohnung ist unbewohnbar.

Dresden. Ein Küchenbrand hat am Donnerstagabend eine Frau aus einem Dresdner Wohnhochhaus verletzt. Der Rettungsdienst brachte die 73-Jährige ins Krankenhaus. Ihre Wohnung im siebten Obergeschoss ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Sarrasanistraße eintrafen, war von der Straße nichts zu erkennen. Kein Rauch, kein Feuerschein. Die Bewohnerin hatte ihre Wohnung schon verlassen und wartete im Flur des Gebäudes.

Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem Strahlrohr in die Wohnung vor. In der Küche brannte die Küchenzeile. Das Löschwasser holte die Feuerwehr über die Trockensteigleitung, ein fest verbautes Rohr, das Wasser in die oberen Etagen bringt.

Feuerwehr Dresden kontrolliert Wohnungen über dem Brandort

Während der Trupp löschte, sahen andere Kräfte im Treppenhaus und in den Wohnungen über und neben dem Brandort nach, ob sich Rauch ausgebreitet hatte. Im achten Obergeschoss war das der Fall. Diese Räume bliesen die Einsatzkräfte mit einem Lüfter frei. Die übrigen Wohnungen blieben rauchfrei.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauseingangs brachten Feuerwehr und Polizei zunächst an einer Sammelstelle unter. Nach den Löscharbeiten durften alle zurück in ihre Wohnungen, nur die Frau aus der Brandwohnung nicht. Die anderen sollen wegen des Geruchs weiter gut lüften.

Warum die Küche in Brand geriet, ermittelt die Polizei. Im Einsatz waren rund 40 Kräfte, unter anderem von den Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau und Altstadt sowie der Rettungswache Neustadt.

Woher der Name kommt

Wer heute an der Sarrasanistraße wohnt, lebt in Plattenbauten der 1970er Jahre. Die Straße zieht sich parallel zur Albertstraße durch die Innere Neustadt und endet am Jägerhof an der Köpckestraße. Ihren Namen bekam sie erst im Oktober 1991. Er geht auf den Zirkus Sarrasani zurück. Dessen Stammhaus ein paar Schritte entfernt ab 1912 am Carolaplatz stand.