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Fetscherstraße in Dresden: Breitere Radstreifen an einer Unfallkreuzung

Blick auf die sonnenbeschienene Fetscherstraße in Dresden. Rechts fahren zwei Radfahrer auf einer rot markierten Radspur neben mehreren Autofahrspuren.
Mehr Platz für Radler in der Johannstadt: Auf der Fetscherstraße wird der rote Radfahrstreifen ab Montag verbreitert. An der Unfallkreuzung zur Blasewitzer Straße fällt dafür sogar eine Fahrspur für Autos weg. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Ab Montag markiert Dresden die Fetscherstraße neu, damit sich Autos und Räder am Knoten zur Blasewitzer Straße seltener in die Quere kommen. Autofahrer verlieren im Zulauf eine von bisher zwei Geradeausspuren.

Dresden. Von Montag, 31. August, bis voraussichtlich Freitag, 4. September, arbeitet das Straßen- und Tiefbauamt die Radmarkierungen auf der Fetscherstraße in der Johannstadt um. Auf rund 650 Metern zwischen Pfotenhauerstraße und Blasewitzer Straße entstehen breitere Radfahrstreifen. Während der Arbeiten kann es wechselnde Einschränkungen für Autos und Räder geben. Den Auftrag hat die Firma HIMA aus Großenhain, die Kosten von rund 22.000 Euro trägt die Stadt allein.

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Aus schmalen Schutzstreifen werden Radfahrstreifen

Zwischen Fiedlerstraße und Blasewitzer Straße ersetzt die Stadt die bisherigen schmalen Schutzstreifen durch breitere Radfahrstreifen. Autos sollen Radfahrer damit nur noch mit ausreichendem Seitenabstand überholen. Dafür fällt im nördlichen Zulauf zur Blasewitzer Straße eine Geradeausspur weg. Statt bisher zwei bleibt dort künftig eine, angepasst an den anschließenden Abschnitt Richtung Großer Garten.

Unfallkreuzung und eine Petition von 2022

Hintergrund ist der Knoten Fetscherstraße/Blasewitzer Straße, der als Unfallhäufungsstelle gilt. Auch eine Petition aus dem Jahr 2022 (P0113/22) fordert an dieser Stelle mehr Sicherheit für Radfahrende.

Straßenszene an der Fetscherstraße in Dresden auf Höhe der Bushaltestelle Pfotenhauerstraße. Im Vordergrund steht ein gelbes DVB-Haltestellenschild, dahinter erstreckt sich die mehrspurige Asphaltstraße.
Neumarkierung auf 500 Metern: Zwischen Haltestelle Pfotenhauerstraße und Fiedlerstraße passt die Stadt Dresden auf der Fetscherstraße den Sicherheitsabstand für Radfahrer zu parkenden Autos an. Foto: CdH

Auf den rund 500 Metern zwischen Pfotenhauerstraße und Fiedlerstraße kommt zusätzlich eine Markierung dazu. Sie hält einen 0,75 Meter breiten Sicherheitsabstand zwischen den parkenden Autos und der Radspur frei. So sollen Radfahrer nicht in plötzlich geöffnete Türen fahren oder unvermittelt auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Die Markierung kostet den Angaben der Stadt zufolge weder Fahrbahnbreite noch Parkplätze.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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