Fetscherstraße in Dresden: Breitere Radstreifen an einer Unfallkreuzung
Dresden. Von Montag, 31. August, bis voraussichtlich Freitag, 4. September, arbeitet das Straßen- und Tiefbauamt die Radmarkierungen auf der Fetscherstraße in der Johannstadt um. Auf rund 650 Metern zwischen Pfotenhauerstraße und Blasewitzer Straße entstehen breitere Radfahrstreifen. Während der Arbeiten kann es wechselnde Einschränkungen für Autos und Räder geben. Den Auftrag hat die Firma HIMA aus Großenhain, die Kosten von rund 22.000 Euro trägt die Stadt allein.
Aus schmalen Schutzstreifen werden Radfahrstreifen
Zwischen Fiedlerstraße und Blasewitzer Straße ersetzt die Stadt die bisherigen schmalen Schutzstreifen durch breitere Radfahrstreifen. Autos sollen Radfahrer damit nur noch mit ausreichendem Seitenabstand überholen. Dafür fällt im nördlichen Zulauf zur Blasewitzer Straße eine Geradeausspur weg. Statt bisher zwei bleibt dort künftig eine, angepasst an den anschließenden Abschnitt Richtung Großer Garten.
Unfallkreuzung und eine Petition von 2022
Hintergrund ist der Knoten Fetscherstraße/Blasewitzer Straße, der als Unfallhäufungsstelle gilt. Auch eine Petition aus dem Jahr 2022 (P0113/22) fordert an dieser Stelle mehr Sicherheit für Radfahrende.
Auf den rund 500 Metern zwischen Pfotenhauerstraße und Fiedlerstraße kommt zusätzlich eine Markierung dazu. Sie hält einen 0,75 Meter breiten Sicherheitsabstand zwischen den parkenden Autos und der Radspur frei. So sollen Radfahrer nicht in plötzlich geöffnete Türen fahren oder unvermittelt auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Die Markierung kostet den Angaben der Stadt zufolge weder Fahrbahnbreite noch Parkplätze.