Fans von Dynamo Dresden randalieren im Zug: Bundespolizei sucht Zeugen
Dresden. Rm späten Samstagabend nutzte eine rund 250 Personen starke Gruppe aus der Fanszene von Dynamo Dresden den Regionalexpress RE 50 vom Leipziger Hauptbahnhof in Richtung Dresden. Nach der Ankunft im Dresdner Hauptbahnhof und dem Ausstieg der Gruppe stellte das Personal erhebliche Demolierungen im Zug fest.
Die Täter hatten vorab sämtliche Überwachungskameras in den Wagen gezielt abgeklebt. Die Abteile wurden stark verunreinigt und mit Schmierereien versehen. Zudem verstopften Unbekannte die Zugtoilette im vorderen Wagenbereich mutwillig mit Papiertüchern.
Pöbeleien und Bedrohungen in zweiter Zugverbindung
Neben den Verwüstungen im RE 50 meldet die Polizei einen weiteren Vorfall auf derselben Strecke. In einer anderen Zugverbindung zwischen Leipzig und Dresden sollen Anhänger des Vereins Mitreisende bedroht und beleidigt haben.
Die Bundespolizeiinspektion Dresden ermittelt wegen Sachbeschädigung, Bedrohung sowie Beleidigung. Die Ermittler prüfen nun die genauen Geschehnisse und werten das Spurenbild in den betroffenen Zügen aus.
Bundespolizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
Für die Aufklärung der Straftaten setzt die Polizei auf Hinweise von Mitreisenden und Passanten. Gesucht werden Personen, die Angaben zu den Sachbeschädigungen machen können oder selbst Opfer von Drohungen und Beleidigungen wurden.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden telefonisch unter 0351 / 81502 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.