Dresdens Freibäder verbuchen über 286.000 Gäste
Dresden. Die Freibadsaison ist vorbei, und die Bilanz fällt gut aus. Rund 286.200 Gäste kamen in diesem Sommer in die acht Dresdner Freibäder, gut 20 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Dresdner Bäder GmbH mitteilte. Am Sonntag, dem 13. September, endete die Saison. „Wir befinden uns mit diesem Ergebnis im deutschlandweiten Trend", sagte Geschäftsführerin Annette Scheibe-Zokov. Zugleich sei das Plus ein Auftrag, die Bäder weiter zu verbessern.
Beliebtestes Bad blieb wie in den Vorjahren das Georg-Arnhold-Freibad mit über 60.000 Gästen, ein Plus von 37 Prozent. Der besucherstärkste Tag war der 27. Juni mit 14.248 Badegästen. Die meisten von ihnen zog es ins Stauseebad Cossebaude, mehr als 3.000 an einem einzigen Tag.
Ein Freibad fehlt in der Statistik
Nicht mitzählen konnte die Bäder GmbH das Luftbad Dölzschen. Es musste die ganze Saison geschlossen bleiben, weil das Gesundheitsamt wegen veralteter Technik keine Nutzungsgenehmigung erteilt hatte. Besser lief es im Naturbad Mockritz. Dorthin kämen wieder mehr Gäste, seit die Bäder GmbH das Zerkarien-Problem eingedämmt habe, also jene Parasiten, die bei Badenden juckende Hautreizungen auslösen können. Die Maßnahmen sollen weitergehen.
Zum Abschluss durften die Hunde ins Wasser
In Mockritz gab es zum Saisonende noch eine Premiere. Bei den ersten Hundebadetagen Dresdens sprangen am Samstag und Sonntag die Vierbeiner ins Becken, fast 300 Menschen kamen mit ihren Hunden.

Nach der Freibadsaison beginnt für die Bäder die Hallenzeit. Die Freibäder werden in den nächsten Wochen winterfest gemacht. Am 25. September starten die Saunen im Georg-Arnhold-Bad, im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz, in der Schwimmhalle Bühlau und im Nordbad in die Wintersaison.