Dresden. Es hätte ein alltäglicher Ladendiebstahl sein können: Am Dienstagnachmittag griff ein 26-Jähriger in der Drogerie Müller an der Prager Straße zu und ließ ein Parfum im Wert von rund 90 Euro mitgehen. Weit kam er nicht - noch auf frischer Tat wurde er gestellt und vorläufig festgenommen.
Doch ein Detail hob den Fall aus der Masse der Ladendiebstähle heraus: griffbereit in Reichweite trug der Mann ein Einhandmesser bei sich. Ob er es zeigte oder benutzte, spielt juristisch keine Rolle - allein das griffbereite Mitführen einer Waffe während des Diebstahls macht aus dem Vergehen einen „Diebstahl mit Waffen", der deutlich schwerer wiegt als ein einfacher Griff ins Regal.