Brennender Porsche und eine Mülltonnen-Serie: Unruhige Nacht für Dresdens Feuerwehr
Dresden. Für die Dresdner Feuerwehr war es eine unruhige Nacht. Kurz nacheinander brannten in Cossebaude zwei Fahrzeuge, in der Neustadt mehrere Mülltonnen und in einem Friedrichstädter Kleingarten ein Lagerfeuer, bei dem sich Anwesende in die Haare gerieten. Insgesamt zählte die Feuerwehr im Berichtszeitraum 36 Einsätze.
Porsche und Lkw brennen in Cossebaude
In der Nacht zum Sonntag brannten am Grünen Weg ein abgestellter Porsche und die Zugmaschine eines dahinter stehenden Sattelzuges in voller Ausdehnung. Mehrere Trupps unter Atemschutz löschten mit Wasser und Schaum. Die Hitze war so stark, dass an einem benachbarten Metallbetrieb mehrere Fensterscheiben zerbrachen. Dass das Feuer auf das Gebäude übergriff, verhinderten die Einsatzkräfte. Weil Löschschaum in die Kanalisation gelangen konnte, informierte die Feuerwehr die Stadtentwässerung. Die gesperrte Einsatzstelle übernahm anschließend die Polizei, die die Brandursache ermittelt. 32 Kräfte waren im Einsatz, der dauerte bis 2:44 Uhr.
Vier Kleinbrände in der Neustadt binnen anderthalb Stunden
Fast zur selben Zeit hielt eine Brandserie die Feuerwehr in der Neustadt auf Trab. Zwischen 21:42 und 23:06 Uhr rückten die Kräfte zu vier Stellen aus. Erst brannten im Alaunpark zwei Mülltonnen, dann vier weitere am Bischofsweg, später noch eine im Alaunpark und schließlich ein Sessel am Alaunplatz. Sechs Feuerwehrleute löschten die Brände, verletzt wurde niemand. Ob die Fälle zusammenhängen und wie die Feuer entstanden, ermittelt die Polizei.
Streit bei Gartenbrand in Friedrichstadt
An der Berliner Straße brannte in einem Kleingarten ein Lagerfeuer mit rund zwei Meter hohen Flammen, darin Kabelreste, Blechdosen und Bauschutt. Der Pächter war zunächst nicht bereit, selbst zu löschen, also übernahm das die Feuerwehr. Im Nachbargarten versorgten Notfallsanitäter parallel einen Mann mit Kreislaufproblemen. Während der Löscharbeiten gerieten mehrere Anwesende körperlich aneinander. Die Feuerwehr forderte Polizei nach und beschränkte sich darauf, verbal zu deeskalieren. Ihre Leute wurden dabei mehrfach beleidigt. Die Ermittlungen zu dem Streit übernahm die Polizei.