Zu einem Brand in einem Einfamilienhaus ist es am späten Montagabend in Pulsnitz gekommen. Gegen 22:50 Uhr wurden die Kameraden an die Dresdener Straße alarmiert, wo sie zu einem Einsatz in einem Wohnhaus ausrückten. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich im Erdgeschoss ein zum Laden angesteckter Akku offenbar so stark erhitzt, dass es zu einer Explosion und anschließend zu einem Brandherd kam. Die Einsatzkräfte reagierten schnell und brachten die Flammen unter Kontrolle. Durch das zügige Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich das Feuer weiter im Gebäude ausbreitet. Verletzt wurde nach Angaben vor Ort niemand. Für die Bewohner endete der Abend damit zwar glimpflich, dennoch entstand an dem Haus erheblicher Sachschaden.
Die genaue Ursache des Vorfalls ist nach wie vor Gegenstand der Ermittlungen. Brandursachenermittler müssen nun klären, welcher Akku betroffen war und unter welchen Umständen es zu der Explosion kommen konnte. Gerade beim Laden von Akkus und anderen Elektrogeräten raten Experten zu besonderer Vorsicht, da Defekte, falsches Zubehör oder technische Mängel schnell gefährliche Folgen haben können. Der entstandene Schaden wird derzeit auf rund 100.000 Euro geschätzt. Das betroffene Einfamilienhaus an der Dresdener Straße wurde durch den Brand so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass die Bewohner nach dem Einsatz zunächst mit den Folgen der Nacht beschäftigt waren. Der Feuerwehreinsatz in Pulsnitz zeigt einmal mehr, wie schnell aus einem alltäglichen Ladevorgang ein größerer Wohnungs- oder Hausbrand werden kann.