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"Wie damals in Düsseldorf!" – SGD-Fans diskutieren über das Daferner-Dilemma

"Wie damals in Düsseldorf!" – SGD-Fans diskutieren über das Daferner-Dilemma
Vincent Vermeij hat sich gegen Christoph Daferner im Sturm durchgesetzt und ist da aktuell nicht mehr wegzudenken. (Bilder: Florian Kassner)
Von: 1953 Update

Sturm-Beben bei der SGD! Ist Vincent Vermeij jetzt Dynamos Lebensversicherung?

Bei Dynamo Dresden weht in der Rückrunde ein völlig anderer Wind! Die Punkteausbeute stimmt, die Neuzugänge schlagen ein – doch die spannendste Personalie spielt sich im Sturmzentrum ab. Dort hat ein 1,96-Meter-Hüne den bisherigen Stammplatz-Hirschen eiskalt verdrängt.

Die Rede ist von Vincent Vermeij (31). Während der Niederländer zu Saisonbeginn noch von einem hartnäckigen Infekt ausgebremst wurde, ist er jetzt die personifizierte Torgefahr. Die Zahlen der Rückrunde sprechen eine eindeutige Sprache: Ein Tor in Paderborn, Tor und Vorlage gegen Münster, ein Assist gegen Karlsruhe und der Doppelpack gegen Darmstadt!

Mit vier Buden und zwei Vorlagen in der zweiten Saisonhälfte ist der Riese aktuell nicht wegzudenken. Zum Vergleich: In der gesamten Hinrunde knipste er erst kurz vor Toreschluss dreimal.

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Er macht die Bälle fest: Vermeij wird zum schwarz-gelben Fixpunkt

Doch es sind nicht nur die nackten Zahlen. Vermeij ackert, gewinnt starke 56 Prozent seiner Luftzweikämpfe und dient als Wandspieler, der die Bälle verteilt. Das sehen auch die Fans im Netz so: „Er ist der perfekte Stürmer für uns, steht nicht nur vorne drin, sondern hilft sogar hinten aus“, schreibt ein Anhänger begeistert. Ein anderer ergänzt: „Vermeij bespielt Räume, in denen 'Daffi' nie zu finden wäre.“

Das bittere "Dèjà-vu" für Christoph Daferner

Wo es einen Gewinner gibt, gibt es leider auch ein Verlierer: Christoph Daferner (28). Der Fan-Liebling steckt in der Krise. Obwohl er ebenfalls bei sieben Saisontoren steht, bleibt ihm aktuell nur die Joker-Rolle. Und als solcher will es einfach nicht klappen. Sinnbildlich: Seine vergebene Riesen-Chance frei vor dem Keeper in Paderborn.

Wir haben bei den Fans mal nachgefragt. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander:

• Kritik am Einsatz: „Ich sehe bei ihm keinen Kampf mehr, dafür viele dumme Fehler, die man im Abstiegskampf vermeiden muss“, schreibt ein User.

• Mitleid & Teufelskreis: „Wie soll er ohne Spielzeit aus dem Tief kommen? Da beißt sich die Katze in den Schwanz“, gibt ein anderer zu bedenken.

• Die Verletzungs-Theorie: Einige vermuten, dass Daferner seit seiner Handverletzung „vorsichtiger“ agiere und das letzte Risiko scheue.

Besonders bitter: Ein Fan zieht den Vergleich zur gemeinsamen Zeit in Düsseldorf – auch dort lief ihm Vermeij den Rang ab. Ein echtes Dèjà-vu für "Daffi"!

Klassenerhalt im Visier: Bleibt Vermeij die Nummer eins?

Aktuell führt an dem Holländer kein Weg vorbei. Trainer Thomas Stamm scheint voll auf die Karte Vermeij zu setzen, um das Ziel Klassenerhalt einzutüten.

Klar ist: Wenn Dynamo so weitermacht und Vermeij seine Form hält, sieht es gut aus für Schwarz-Gelb. Und wer weiß – vielleicht platzt bei Daferner als Edeljoker ja doch noch der Knoten, wenn er am dringendsten gebraucht wird.

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(PS)

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