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Pyro-Wahnsinn! Dynamo kassiert Mega-Strafe

Pyro-Wahnsinn! Dynamo kassiert Mega-Strafe
(Bild: Florian Kassner)
Von: 1953 Update

DFB greift durch! Dynamo Dresden muss tief in die Tasche greifen

Jetzt wird’s teuer für die SGD! Der Deutsche Fußball-Bund hat am Donnerstag mehrere Urteile veröffentlicht – und die haben es in sich: Insgesamt 140.440 Euro muss die SG Dynamo Dresden wegen Fan-Vergehen in gleich vier Auswärtsspielen zahlen.

Betroffen sind die Partien in Elversberg (2:2), Berlin (0:2), Kiel (1:2) und Magdeburg (2:1). In allen Fällen stellte der DFB „unsportliches Verhalten“ von Dynamo-Anhängern fest – und bittet den Klub dafür kräftig zur Kasse.

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Pyro-Eklat in Kiel sorgt für Mega-Strafe

Der mit Abstand größte Brocken stammt aus dem Spiel in Kiel: Satte 91.140 Euro werden hier fällig. Der Grund ist heftig: Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten Dynamo-Fans mindestens 86 pyrotechnische Gegenstände – darunter Bengalische Feuer und Farbfackeln – und schossen zusätzlich neun Raketen ab. Die Folge: Eine Spielunterbrechung von rund vier Minuten.

Für die Partie in Magdeburg muss Dynamo 38.300 Euro zahlen. Der Hintergrund: Gleich mehrere Pyro-Vorfälle während der Begegnung.

Zwischen der 40. und 42. Minute wurde ein Böller in den angrenzenden Heimblock geworfen. Kurz darauf folgte die nächste Eskalation: Ein weiterer Knallkörper landete sogar im Innenraum.

Richtig brenzlig wurde es dann nach der Pause: In der 49. Minute zündeten Dynamo-Anhänger mindestens 23 pyrotechnische Gegenstände – darunter Bengalische Feuer, Rauchtöpfe und Blinker. Die Konsequenz: Eine Spielunterbrechung von rund neun Minuten.

Berlin und Elversberg deutlich günstiger

Vergleichsweise glimpflich kommt Dynamo bei den Vorfällen in Berlin und Elversberg davon. Für das Spiel in der Hauptstadt werden 8000 Euro fällig, nachdem Dynamo-Fans ihren Gäste-Bereich verlassen hatten und es zu einem Aufeinandertreffen mit Hertha-Anhängern kam.

Noch niedriger fällt die Strafe für das Spiel in Elversberg aus: 3000 Euro wegen massiver Verschmutzungen im Gästebereich. Laut DFB wurden unter anderem Wände, Türen und Toiletten beschmiert und mit Stickern versehen. Zusätzlich wurde ein Zaun aus seiner Verankerung gerissen und beschädigt.

Teil der Strafe kann investiert werden

46.600 Euro können laut DFB in eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen gesteckt werden.

(PS)

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