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Dynamo verspielt 3:1 im Wildpark! KSC schlägt in irrer Schlussphase zurück

Dynamo verspielt 3:1 im Wildpark! KSC schlägt in irrer Schlussphase zurück
Tribünenbild aus dem Auswärtsblock im BBBank Wildpark (Foto: Privataufnahme)
Von: 1953 Update

Dynamo startet Stark in die Partie

Wilde erste Hälfte im Wildpark! Dynamo Dresden führt zur Pause beim Karlsruher SC mit 3:1 und nutzt seine Chancen bislang gnadenlos.

Die Gäste erwischten einen Traumstart. Schon in der 3. Minute schlug Dynamo zu: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld trieb Rossipal den Ball nach vorne und legte auf Niklas Hauptmann ab. Dresdens Kapitän blieb vor KSC-Keeper Robin Himmelmann cool und schob zur frühen Führung ein.

Der KSC brauchte lange, um ins Spiel zu finden. Erst nach gut 20 Minuten kamen die Hausherren gefährlicher vor das Tor und bekamen direkt die große Chance zum Ausgleich.

Nach einer Ecke von Marvin Wanitzek köpfte Simic aufs Tor, Dynamo-Keeper Tim Schreiber konnte den Ball zunächst abwehren, räumte beim Klärungsversuch anschließend aber Christoph Kobald ab. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt.

Wanitzek trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:1 (23.).

Doch die Freude beim KSC hielt nicht lange. Dresden blieb offensiv gefährlich und ging nur fünf Minuten später erneut in Führung. Nach einer Flanke von Jason Ceka lief Ben Bobzien ein und drückte den Ball zum 2:1 für die Gäste über die Linie (28.).

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Kurz vor der Pause legte Dynamo sogar noch nach. Über die rechte Seite kombinierte sich Dresden stark nach vorne, Bobzien legte quer auf Hauptmann der den Ball weiter zu Vermeij gibt. Dieser flankt den Ball dann zurück auf Hauptmann. Der Kapitän spitzelte den Ball aus kurzer Distanz zum 3:1 ins Netz (44.).

Fast wäre Dynamo in der Nachspielzeit sogar noch das 4:1 gelungen, doch KSC-Keeper Robin Himmelmann konnte einen Abschluss von Amoako im letzten Moment klären.

Dann war Halbzeit Dresden geht verdient mit 3:1 in die Kabine.

Dresden verspielt souveräne Führung

Was für eine zweite Hälfte! Karlsruher SC kämpft sich gegen Dynamo Dresden nach einem 1:3 zurück und rettet in der Nachspielzeit ein spektakuläres 3:3.

Dynamo kam zunächst wieder besser aus der Kabine. In der 48. Minute prüfte Ben Bobzien KSC-Keeper Robert Himmelmann mit einem Abschluss im Strafraum, doch der Schlussmann parierte stark.

Auch danach bestimmten die Sachsen zunächst das Spiel und setzten Karlsruhe früh unter Druck. Doch nach und nach arbeitete sich der KSC zurück.

Nach einer Stunde wurde es erstmals richtig gefährlich: Marvin Wanitzek trat einen Freistoß aus rund 25 Metern direkt aufs Tor, doch Dynamo-Keeper Tim Schreiber lenkte den unangenehmen Schuss um den Pfosten (60.).

Nur zwei Minuten später hatte der KSC die nächste Großchance. David Herold legte von der Grundlinie zurück auf Roko Šimić, der völlig frei stand den Ball aber nicht sauber traf. Schreiber packte sicher zu (62.).

Karlsruhe blieb dran. Ein Drehschuss von Louey Ben Farhat rauschte nur knapp am Tor vorbei (64.).

Dann explodierte der Wildpark!

In der 68. Minute leitete Philipp Förster einen Angriff ein und steckte auf Šimić durch. Der Angreifer legte sofort quer auf Louey Ben Farhat und der Youngster jagte den Ball vom Elfmeterpunkt traumhaft in den rechten Winkel. Nur noch 2:3!

Jetzt wackelte Dynamo gewaltig. Zwei Minuten später hatte Karlsruhe sogar den Ausgleich auf dem Kopf: Herold flankte von links, Šimić war eher am Ball als Alexander Rossipal doch sein Kopfball klatschte nur an den rechten Innenpfosten (70.).

Dynamo kam nur noch selten nach vorne, hatte aber noch eine große Chance. Nach einem Dribbling von Bobzien kam Jonas Sterner zum Abschluss doch Himmelmann parierte stark (74.).

Die Schlussphase gehörte komplett dem KSC. Dresden zog sich tief zurück und verteidigte mit allem, was es hatte.

Dann der große Aufreger in der Nachspielzeit: Alexander Rossipal traf Lilian Egloff an der Strafraumlinie am Fuß. Zunächst gab es Freistoß doch der Kontakt war auf der Linie. Elfmeter!

Kapitän Wanitzek übernahm erneut Verantwortung und traf diesmal frech durch die Mitte zum 3:3 (90+4).

Der Wahnsinn war damit noch nicht vorbei: In der 97. Minute jubelte der Wildpark sogar über das vermeintliche 4:3 durch Ben Farhat. Doch beim Zuspiel von Wanitzek stand der Torschütze klar im Abseits der Treffer zählte nicht.

Kurz darauf war Schluss.

Dynamo verspielt damit eine komfortable 3:1-Führung und nimmt nur einen Punkt aus Karlsruhe mit – während der KSC nach einer furiosen Aufholjagd ein spektakuläres Remis feiert.

(DS)

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