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Zwölf RVSOE-Busse erhalten Korrosionsschutz aus Dresden

Busunterboden
Konservierung des Unterbodens eines Busses mit Elaskon. (Foto Tobias Koch)
Von: DieSachsen News
Zwölf Busse der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) werden in den Sommerferien am Unterboden und in den Hohlräumen konserviert. Den Korrosionsschutz übernimmt die Dresdner Elaskon Sachsen GmbH & Co. KG.

„Ein moderner und gepflegter Fuhrpark ist für uns weit mehr als eine Frage des Werterhalts – er ist eine Investition in die Sicherheit unserer Fahrgäste“, betont Uwe Thiele, Geschäftsführer der RVSOE. „Da die Neuanschaffung von Fahrzeugen mit hohen Investitionen verbunden ist, setzen wir bewusst auf deren langfristigen Erhalt. Mit Elaskon haben wir dafür einen starken regionalen Partner an unserer Seite, der durch kurze Wege, schnelle Abstimmungen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit optimale Voraussetzungen schafft.“

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Streusalz setzt dem Unterboden zu

Die Busse sind bei jedem Wetter im Einsatz. Vor allem im Winter können Salze und Streugut den Unterboden angreifen. Besonders anfällig sind nach Angaben von Elaskon Hohlräume, die Oberflächen von Trägerrahmen und Längsträgern, die Radläufe sowie die Bodenbleche an den Einstiegen.

„Ein neuer Bus wird mit einer Erstkonservierung vom Hersteller ausgeliefert“, erklärt Sten Sljussarenko, Korrosionsschutzexperte bei Elaskon. „Wegen der intensiven Nutzung empfehlen wir eine jährliche Kontrolle und die erste Nachkonservierung nach spätestens 3 Jahren. Wird eine Konservierung innerhalb der Garantiezeit erforderlich, sprechen wir uns mit dem Hersteller ab, auch über die Produkte, die zum Einsatz kommen.“

Mehrere Tage pro Fahrzeug

Die fachgerechte Konservierung eines Busses nimmt mehrere Tage in Anspruch. Zunächst wird der Unterboden auf einer Hebebühne geprüft, von Schmutz und Ölresten gereinigt und getrocknet. Anschließend werden Bauteile wie Hydraulikanlagen und Pumpen abgeklebt. Die Konservierung selbst erfolgt im Sprühverfahren mit Produkten auf Bitumen- oder Wachsbasis – je nachdem, womit der Hersteller das Fahrzeug erstmals konserviert hat. Die Mittel sollen auch schwer zugängliche Hohlräume auskleiden. Dokumentiert werden die Arbeiten in einem Pflegepass, in dem auch der nächste Kontrolltermin festgehalten wird.

Ausgeführt werden die Arbeiten vom Mobilen Service Team von Elaskon, das für Aufträge auch ins europäische Ausland reist.

„Unser Mobiles Service Team konserviert zum Beispiel Fahrzeuge auf dem Flughafen Paris Charles de Gaulles oder bei der Stadtreinigung Hamburg, und wir beliefern den Rolltreppenhersteller TIPS in Slowenien“, sagt Elaskon-Geschäftsführer Tobias Schwald. „Dass unsere Produkte und unser Knowhow auch in Sachsen zum Einsatz kommen, ist mir sehr wichtig, denn Elaskon ist hier verwurzelt. Daher freue ich mich sehr über die Kooperation mit der RVSOE und dass unsere Expertise dazu beiträgt, dass die Busse länger durch Sachsen rollen.“

260 Busse im Landkreis

Die RVSOE betreibt mit mehr als 260 Bussen den Linienverkehr im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Alle drei Monate steht eine Sicherheitsprüfung an, jährlich die gesetzlich vorgeschriebene Haupt- und Abgasuntersuchung. Spätestens nach 60.000 Kilometern wird jedes Fahrzeug gewartet. Das Durchschnittsalter der im Linienverkehr eingesetzten Busse liegt bei rund 7,2 Jahren.

Zum Unternehmen: Elaskon Sachsen produziert seit 98 Jahren in Dresden Spezialschmierstoffe, Korrosionsschutzmittel sowie Betontrennmittel und Schalungsöle und liefert in 67 Länder. Bei Drahtseilschmierstoffen gilt der Nischenproduzent seit Jahrzehnten als Weltmarktführer. Zweites Standbein ist der Handel mit Schmierstoffen von ExxonMobil. Das Unternehmen beschäftigt 83 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzte 2025 knapp 39 Millionen Euro um.

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