Wenn es um die Entwicklung von Videospielen geht, stand Deutschland in der Vergangenheit eher nicht im Scheinwerferlicht. Allerdings hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Millionenbeträge wurden vom Wirtschaftsministerium in die Branche gesteckt. Für die unterstützen Entwickler und für den Endverbraucher sind dies natürlich gute Nachrichten. Doch warum investiert Deutschland solche Summen in den Bereich Gaming? Was sind die Vorteile für den Staat? Damit befassen wir uns in diesem Artikel.
Die Spieleindustrie ist ein Gewinn für die deutsche Wirtschaft
Die genannten Umsatzzahlen in Milliardenhöhe, die der Videospielmarkt einfährt, kommen natürlich nicht nur den Spieleentwicklern zugute, sondern auch dem Staat. Schließlich spiegeln sich diese Beträge im Bruttoinlandsprodukt wider. Auch fließt durch die Mehrwertsteuer bei jedem Verkauf ein Teil in die Staatskasse.
Bei der Videospiel-Branche geht es also um viel mehr, als dem Endverbraucher einen Unterhaltungswert zu bieten, es entsteht ein wirtschaftlicher Nutzen. Hinzu kommt, dass der florierende Zweig technische Innovationen mit sich bringt und möglicherweise Fachkräfte ins Land zieht.
Schaffung von Arbeitsplätzen
Die Politik ist stets bemüht, die Arbeitslosenquote zu reduzieren. Daher ist jede Schaffung neuer Arbeitsplätze sehr willkommen, und die Videospiel-Branche spielt hier eine nicht unerhebliche Rolle. Bei der direkten Spielentwicklung werden von Gameplay-Designern über Writer bis hin zu Software-Entwicklern eine breite Spanne an Mitarbeitern benötigt. Außenstehenden ist die Tragweite oft gar nicht bewusst, wie viele Köpfe in den großen Entwicklerstudios zusammenarbeiten.
Doch damit hört die Schaffung von Arbeitsplätzen noch gar nicht auf. So werden indirekt auch Stellen in anderen Bereichen geschaffen, wie im Marketing und Vertrieb.