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Einzug in die Zukunft

Die neue Schule in Arnsdorf ist ein Schmuckstück geworden. Foto: LRA Bautzen
Die neue Schule in Arnsdorf ist ein Schmuckstück geworden. Foto: LRA Bautzen

Wo andernorts Schulen schließen, wird in Arnsdorf gefeiert: Mit einem hochmodernen Neubau und eigener Sporthalle setzt der Landkreis Bautzen ein starkes Zeichen für Bildung, Wachstum und regionale Zukunft.

Mit einem Festakt und im Beisein von Sachsens Kultusminister Conrad Clemens wurde die neue Oberschule Arnsdorf offiziell eingeweiht. Was hier entstanden ist, ist mehr als ein schickes Schulgebäude: Es ist eine echte Schulneugründung und damit ein seltener Lichtblick in Zeiten schrumpfender Schülerzahlen.

Bislang lernten die Jugendlichen im Übergangsbetrieb am Interimsstandort in Großröhrsdorf, teils sogar in Containern. Nun kehren sie dauerhaft nach Arnsdorf zurück – in ein modernes Lernumfeld mit Platz für bis zu 336 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10.

Der neue Campus besteht aus einem L-förmigen Schulgebäude mit 107 Räumen, darunter 12 Klassenzimmer und 13 Fachkabinette, sowie einer separaten Sporthalle, die sich architektonisch an die benachbarte Halle der Gemeinde anlehnt. Moderne Technik, digitale Lernmittel und nachhaltige Bauweise prägen das Konzept.

Träger und Bauherr ist der Landkreis Bautzen, der insgesamt 22,3 Millionen Euro investierte. Unterstützt wurde das Projekt vom Freistaat Sachsen mit 4,3 Millionen Euro Fördermitteln. Der Eigenanteil des Landkreises liegt bei 18 Millionen Euro.

Landrat Udo Witschas sprach bei der Einweihung von einem „bedeutenden Bildungsprojekt mit Strahlkraft für die gesamte Region“. Die neue Schule stehe für Perspektive, Innovation und langfristige Entwicklung. Er sagte: „Der neue Schulcampus trägt auch zur weiteren Stärkung der Region bei. Moderne Klassenzimmer, digitale Lernmittel und eine nachhaltige Bauweise werden den Anforderungen einer zukunftsorientierten Schule nun gerecht.“

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