Nach dem Teileinsturz der Carolabrücke, der eine Hauptversorgungsleitung für Fernwärme in Dresden zerstörte, wurden Sofortmaßnahmen eingeleitet, um die Wärmeversorgung aufrechtzuerhalten und für die kalte Jahreszeit zu sichern.
Notfallmaßnahmen zur Stabilisierung der Wärmeversorgung
Durch den Brückeneinsturz wurde eine der zwei Hauptfernwärmeleitungen zwischen den Elbseiten irreparabel beschädigt. Die Fernwärme wird nun ausschließlich durch einen Düker unter der Elbe (nahe der Marienbrücke) geleitet und verteilt. Die großen Anschlussleitungen am Carolaplatz, die ebenfalls durch den Einsturz zerstört wurden, zwingen die Stadt nun dazu, die Wärme über dünnere Rohre in den Dresdner Nordosten zu leiten.