Es ist 14:45 Uhr, und die Spieler der Dresden Titans sind nicht nur auf dem Parkett aktiv; ihre Energie ist förmlich greifbar. Sie passen, werfen, und die High-Fives klatschen durch die Halle. Doch auch die Gäste aus Hamburg, die Veolia Towers, sind nicht nur mit ihren Würfen, sondern auch mit ihren Stimmbändern in Topform.
Der Hallensprecher heizt die Atmosphäre an: "Heute wird Geschichte geschrieben!" Es ist 14:55 Uhr, und die Boxen vibrieren, als die Titans zu den Klängen von "Thunder" die Arena betreten. Ein Meer aus Applaus und Jubel der 1.831 Zuschauer empfängt sie.
Punkt 15:00 Uhr – der Ball ist in der Luft. Tip-Off.
Die ersten Minuten sind ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mal liegt Dresden vorne, mal Hamburg, und das nur mit einem Punkt Unterschied. Die Titans aus der zweiten Liga zeigen, dass sie mehr als nur mithalten können gegen die Erstliga-Giganten aus Hamburg.
Doch dann, in der zweiten Hälfte des ersten Viertels, legen die Towers einen Gang zu und ziehen mit sieben Punkten davon – 11:18 steht auf der Anzeigetafel. Aber die Titans lassen sich nicht unterkriegen. Ihre Verteidigung hält stand und vereitelt zwei Hamburger Angriffe. Ein Dreier der Nummer 6 bringt Dresden wieder ins Spiel – 18:20.
