Ob Garage, Keller oder Gartenhaus, der Wunsch nach einer eigenen Werkstatt steht bei vielen Heimwerkern ganz oben auf der Liste. Auch Handwerksbetriebe stehen regelmäßig vor der Aufgabe, neue Arbeitsplätze einzurichten oder bestehende Werkstätten zu modernisieren. Wer dabei planlos vorgeht, ärgert sich später über verstellte Wege, fehlende Steckdosen und Werkzeug, das nie dort liegt, wo es gebraucht wird. Eine durchdachte Einrichtung spart dagegen Zeit, schont die Nerven und erhöht ganz nebenbei die Arbeitssicherheit. Doch womit beginnt man, wenn aus einem leeren Raum eine funktionierende Werkstatt werden soll?
Die Werkbank als Herzstück jeder Werkstatt
Kein Element prägt eine Werkstatt so sehr wie die Werkbank. An ihr wird gemessen, gesägt, geschraubt, geleimt und montiert. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Stabilität und Belastbarkeit der unterschiedlichen Modelle. Eine wacklige Konstruktion macht präzises Arbeiten unmöglich und wird schnell zum Sicherheitsrisiko. Wichtig sind eine massive Arbeitsplatte, ein standfestes Untergestell und eine Arbeitshöhe, die zur eigenen Körpergröße passt.
Als Faustregel gilt: Die Plattenoberkante sollte etwa auf Höhe der Handgelenke liegen, wenn die Arme locker herabhängen.
Holzwerker greifen häufig zur klassischen Hobelbank, die mit Vorder- und Hinterzange sowie Bankhaken das Einspannen von Werkstücken erlaubt. Für gemischte Arbeiten mit Metall und Montagetätigkeiten bietet sich eine robuste Werkbank mit Schraubstock an, gern ergänzt um Schubladen und Fächer für Werkzeug und Kleinteile. Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Ausführungen verschaffen und eine passende Werkbank und Hobelbank kaufen möchte, findet im Fachhandel Modelle für unterschiedliche Ansprüche. Von der kompakten Lösung für den Hobbykeller bis zur Profiausstattung für den täglichen Einsatz im Handwerksbetrieb.