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Rechtsstreit im Alltag: Warum Rechtsschutz 2026 für viele unverzichtbar wird

Rechtsstreit im Alltag: Warum Rechtsschutz 2026 für viele unverzichtbar wird
Rechtsschutz im Alltag: Ob Verträge, Mietrecht oder digitale Abos – Rechtsstreitigkeiten können jeden treffen. / Foto: wayhomestudio auf freepik.com
Von: Konrad Vers

Der Gang zum Anwalt gehört für die allermeisten Deutschen zwar nicht zum Alltag, so selten wie oftmals angenommen sind Rechtsstreitigkeiten aber ebenfalls nicht. Etwa neun Millionen Deutsche trifft es jährlich, wobei die Tendenz eher zu-, statt abnimmt. Einerseits aufgrund zunehmender Regulierung und Vorgaben, andererseits aufgrund von gesellschaftlichen und arbeitstechnischen Verhältnissen.

Wachsende Rechtsrisiken: Diese Bereiche sind besonders betroffen

In der Arbeitswelt können Konflikte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern schnell auftreten, auch aufgrund des strikten Arbeitnehmerschutzes in Deutschland. Kündigungen sind darunter der Klassiker, aber auch Arbeitszeiten, Überstunden und Home-Office-Regelungen sorgen, ebenso wie Arbeitsschutz und Arbeitsbedingungen, für Konfliktpotenzial.

Der Einzug in die neue Wohnung – noch ist die Stimmung entspannt. Doch nicht selten zeigen sich später Konflikte mit Vermietern oder Mietverträgen. / Foto: Drazen Zigic auf freepik.com

Im Mietrecht nahmen Rechtsstreitigkeiten zuletzt zu, auch aufgrund des angespannten Wohnungsmarktes und der voranschreitenden Urbanisierung. Mieterhöhungen und ob diese jeweils gerechtfertigt sind, gelten ebenso wie gemeldete Schadensfälle beziehungsweise Mängel zu den Klassikern. Besonderes Konfliktpotenzial bringen Eigenbedarfskündigungen mit, wo Eigentümer häufig über ihre vom Gesetzgeber zugestandenen Rechte hinausgehen.

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Im Verbraucher- und Vertragsrecht sind typische Rechtsrisiken beispielsweise Abofallen, versteckte Kosten und unzulässige Vertragsvereinbarungen. Die statistische Zunahme in diesem Bereich sollte in Anbetracht der Digitalisierung und Kommerzialisierung des Internets nicht überraschen. Durch Online-Händler und Internet-Dienstleister haben die meisten Privatverbraucher heute weitaus mehr Vertragspartner als noch vor 20 oder 30 Jahren.

Das Verkehrsrecht bildet in den meisten Jahren den größten Klotz unter den Rechtsrisiken, lediglich während der Corona-Pandemie und den anhaltenden Lockdowns entspannte sich dort die Situation kurzzeitig. Unfälle, Punkte in Flensburg, Fahrverbote und generelle Schuldfragen im Straßenverkehr dominieren hier die Rechtsrisiken.

Der letzte große und am stärksten wachsende Bereich ist das Internet- und Medienrecht: Risiken bilden hier Cyberkriminalität und Datenschutzverstöße, aber auch Konflikte auf Social-Media-Portalen und Rufschädigung - beides wird heute weitaus öfter als in der Vergangenheit zur Anzeige gebracht, auch von Prominenten, Politikern und anderen bekannten Personen.

Rechtsstreitigkeiten können in hohen Kosten resultieren

Anwalts- und Gerichtskosten sowie solche für Sachverständige und Gutachten sind nicht zu unterschätzen, vor allem bei Niederlagen vor Gericht, wo die Kosten gewissermaßen doppelt auf die unterlegene Partei zukommen. Außerdem sind schon Erstberatungen im Regelfall kostenpflichtig, zudem können sich Verfahren über mehrere Jahre und durch verschiedene Instanzen ziehen. So fallen mindestens Anwalts- und Gerichtskosten mehrfach an. Schon eine relativ kleine Rechtsstreitigkeit kann sich auf drei- bis vierstellige Kosten belaufen. Bei komplexeren, schwerwiegenden oder einfach länger anhaltenden Verfahren sind fünfstellige Kosten keine Seltenheit.

Vorteile einer Rechtsschutzversicherung und wie diese absichert

Eine Rechtsschutzversicherung soll und kann bei Rechtsstreitigkeiten absichern, auch bei solchen, die nicht zwangsläufig vor Gericht enden. Generell werden im Zuge dieser typischerweise Anwalts- und Gerichts- sowie gegebenenfalls Gutachterkosten übernommen. Ein weiterer Vorteil ist die juristische Beratung, die kostenfrei zur Verfügung steht und Betroffenen hilft einen ersten Überblick, aus juristischem Blickwinkel, über die Situation und etwaige Folgen zu erhalten. Rechtsschutzversicherungen können zudem bei außergerichtlichen Lösungen wie der Mediation unterstützen. Der größte Vorteil ist aber natürlich die rein finanzielle Absicherung: Sie ist es auch, die oftmals überhaupt erst den Weg ebnet, um das eigene Recht tatsächlich einzuklagen.

Worauf müssen Verbraucher achten und warum empfiehlt sich eine Rechtsschutzversicherung für viele Haushalte?

Wie bei jeder Versicherung, spielt der Leistungsumfang eine Schlüsselrolle. Es geht darum, welche Rechtsbereiche tatsächlich abgedeckt sind und auch, wie hoch eine etwaige Selbstbeteiligung ausfällt. Wartezeiten sollten ebenfalls berücksichtigt werden, eine Rechtsschutzversicherung kann natürlich nicht erst abgeschlossen werden, wenn der jeweilige Fall schon läuft.

Sinnvoll ist eine Rechtsschutzversicherung von AdmiralDirekt für viele Haushalte - Singles, ebenso wie Paare, Familien, Mieter, Eigentümer, Selbständige oder Arbeitnehmende. Die Wahrscheinlichkeit für Rechtskonflikte steigt zunehmend an, ebenso die damit verbundenen Kosten. Damit "Recht haben" und "Recht zugesprochen bekommen" nicht an den eigenen finanziellen Mitteln scheitern, bilden Rechtsschutzversicherungen einen wichtigen Baustein zur Absicherung.

Für den Ernstfall abgesichert

Es liegt in der Natur der Sache, dass man erst bemerkt wie sinnvoll Versicherungen sind, sobald der Schadensfall schon eingetreten ist. So verhält es sich auch bei Rechtsstreitigkeiten, denn die kündigen sich selten an, sind aber immer nervenaufreibend und oftmals kostenintensiv. Eine Rechtsschutzversicherung kann dieses Risiko wirksam und zeitnah reduzieren.

Konrad Vers
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Konrad Vers

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