Feedback gehört zum Arbeitsalltag. Es soll Orientierung geben, Leistungen anerkennen und Veränderungen anstoßen. In der Praxis gelingt das jedoch nicht immer. Rückmeldungen bleiben zu allgemein, werden unter Zeitdruck ausgesprochen oder vermischen Beobachtungen mit persönlichen Bewertungen.
Die Folge sind Missverständnisse. Beschäftigte fühlen sich angegriffen oder wissen nicht, was sie konkret verändern sollen. Führungskräfte wiederum erleben, dass ihre Hinweise keine Wirkung zeigen. Dabei liegt das Problem oft nicht am Feedback selbst. Entscheidend ist die Art, wie es formuliert und in den Arbeitsalltag eingebettet wird.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt Rückmeldungen als wichtige Informationsquelle für Beschäftigte. Sie helfen dabei, den eigenen Arbeitsstand einzuschätzen und die Entfernung zu einem angestrebten Ziel zu erkennen. Damit Feedback diese Funktion erfüllt, muss es verständlich und auf konkrete Situationen bezogen sein.