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Warnstreik, aber 40 Prozent der Busse in Meißen fahren

Warnstreik, aber 40 Prozent der Busse in Meißen fahren
Der Busverkehr gerät wegen Warnstreiks ins Stocken. Foto: VVO
Von: Meißen News
Die Gewerkschaft ver.di ruft zum Warnstreik auf. Von 9. bis 11. April drohen massive Ausfälle auf Bus- und Fährlinien. Aber nicht alles steht still.

Keine oder wenig Busse, fast keine Fähren im Landkreis Meißen und in Dresden. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der DVS, RVSOE und VGM zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand beginnt am Donnerstag, 9. April , um 3 Uhr und endet am Samstag, 11. April 2026, um 3 Uhr. Fahrgäste müssen in diesem Zeitraum mit erheblichen Einschränkungen im Nahverkehr rechnen.

Betroffen sind vor allem die Dresdner Elbfähren auf den Verbindungen Pillnitz–Kleinzschachwitz, Niederpoyritz–Laubegast sowie Johannstadt–Neustadt. Zudem werden zahlreiche DVB-Buslinien voraussichtlich nur eingeschränkt oder gar nicht verkehren, darunter die Linien 66, 68, 72, 73, 77, 79, 83, 85, 86, 88 und 89. Die Linien 80 und 81 sind ab 22 Uhr ebenfalls von Ausfällen betroffen. Auch bei RVSOE-Regional- und Stadtverkehrslinien, RVSOE-Fähren, VGM-Fähren und VGM-Bussen sowie der Kirnitzschtalbahn werden massive Fahrtausfälle erwartet.

Die Meißner Verkehrsgesellschaft (VGM) teilte mit, es komme zu Ausfällen im Bus- und Fährverkehr, aber ca. 40 Prozent Leistungen würden erbracht. Das Servicezentrum Meißen Busbahnhof ist planmäßig geöffnet. Die Fähre F24 Coswig – Gauernitz setzt planmäßig über.  Am Streiktag werden die planmäßigen Abfahrten zunächst angezeigt, derzeit bemühen sich die Kollegen, die Änderungen in die Fahrplanauskunft einzuarbeiten. Das Servicezentrum Großenhain ist geschlossen.

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Fahrplanauskünfte auch unter der VVO-Hotline 0351 852 65 55, Fragen zu Abo auch am DVB-Servicetelefon 0351 – 857 10 11. Nicht bestreikt werden Taeter Tours, Satra, Müller.Bus, die Subunternehmen im Landkreis Meißen und die Deutsche Bahn. Planmäßig beziehungsweise ohne größere Einschränkungen sollen alle Straßenbahnlinien, Standseilbahn und Schwebebahn, mehrere DVB-Buslinien sowie Züge und S-Bahnen unterwegs sein. Als Alternative werden zudem MOBIbike und MOBIcar empfohlen. 

Die VGM rät, die Verbindung über die VVO-Fahrplanauskunft bzw. VVO mobil an den Streiktagen kurz vor Fahrtbeginn zu prüfen.

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