Die Wacker Chemie AG hat am Mittwoch bei der Vorlage ihres Geschäftsberichts 2025 bestätigt, dass das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des herausfordernden Marktumfelds bei Umsatz und Ergebnis unter den Werten des Jahres 2024 geblieben ist. Das teilte das Unternehmen, das ein großes Werk in Nünchritz betreibt, mit. Die Aktie reagierte sehr positiv auf die neuen Zahlen, stieg bis 10 Uhr um fast acht Prozent.
So belief sich der Gesamtumsatz des Konzerns auf 5,49 Mrd. €. Das sind 4 Prozent weniger als im Jahr 2024 (5,72 Mrd. €). Das berichtete Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug 427 Mio. € (2024: 744 Mio. €). Das ist ein Minus von 43 Prozent. Gründe hierfür waren neben geringeren Absatzmengen und Preisen eine niedrigere Auslastung der Produktionsanlagen sowie die weiterhin hohen Energiekosten in Deutschland.
Belastet wurde das Ergebnis zudem von Sonderaufwendungen für Restrukturierung in Höhe von 103 Mio. € für das laufende Kostenprojekt PACE. Vor Sonderaufwendungen lag das EBITDA entsprechend bei 529 Mio. €; 29 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der Umsatz und das EBITDA vor Sonderaufwendungen im Geschäftsjahr 2025 lagen damit im Rahmen der aktuellen Markterwartungen, die sich für den Konzernumsatz von WACKER im Schnitt auf 5,48 Mrd. € und für das EBITDA auf durchschnittlich 523 Mio. € beliefen (Quelle: Vara Research, 11. Februar 2026).