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Stahlträger für neue B-101-Brücke bei Großenhain eingehoben

Stahlträger für neue B-101-Brücke bei Großenhain eingehoben
Nach Abschluss der Arbeiten an den Widerlagern werden in mehreren Nächten die Fertigteilstahlträger eingehoben. Bis Ende der Woche sollen alle sechs Verbundfertigteilträger über den Gleisen der Deutschen Bahn liegen. Foto: Landesamt für Straßenbau und Verkehr Sachsen
Von: Meißen News
Der Neubau der Brücke an der B 101 bei Großenhain hat einen entscheidenden Bauabschnitt erreicht. In mehreren Nachteinsätzen werden derzeit die Stahlträger über die Gleise der Deutschen Bahn eingehoben. Die Fertigstellung des rund 6,8 Millionen Euro teuren Bauwerks ist weiterhin für Ende 2026 vorgesehen.

Der Neubau der Brücke an der Bundesstraße 101 bei Großenhain hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Nach Abschluss der Arbeiten an den Widerlagern werden seit Beginn der Woche die Fertigteilstahlträger für das neue Bauwerk eingehoben.

Bis zum Ende der Woche sollen insgesamt sechs Verbundfertigteilträger über den Gleisen der Deutschen Bahn montiert werden. Mit dem Einbau der Stahlträger entsteht die tragende Grundlage für den späteren Überbau der neuen Brücke. Nach Angaben des Landesamtes konnte der Einsatz des Großkrans planmäßig und ohne Einschränkungen durchgeführt werden.

„Der Einhub der Stahlträger ist ein wesentlicher Schritt für den Neubau der Brücke“, erklärte Andreas Gruner, Referatsleiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Durch die sorgfältige Vorbereitung und die enge Abstimmung aller Beteiligten liege das Projekt weiterhin im vorgesehenen Zeitplan.

Nach Abschluss des Trägereinbaus beginnen die Arbeiten am eigentlichen Überbau. Geplant sind unter anderem das Betonieren der Fahrbahnplatte, der Einbau der Abdichtung sowie die Herstellung der Fahrbahn und der Kappen. Anschließend folgen Geländer- und Ausstattungsarbeiten.

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Der Neubau wurde notwendig, nachdem Untersuchungen im Dezember 2024 erhebliche Schäden am Überbau und fehlende Standsicherheit festgestellt hatten. Die Brücke musste daraufhin kurzfristig gesperrt und bis zum 23. Dezember 2024 vollständig zurückgebaut werden. Seit 2025 entsteht an gleicher Stelle das neue Bauwerk. Die Bohrpfähle und Pfahlkopfplatten wurden bereits fertiggestellt, derzeit laufen Arbeiten an den Widerlagern und angrenzenden Stützwänden.

Die Fertigstellung der neuen Brücke ist vorbehaltlich der weiteren Witterungsbedingungen für Ende 2026 geplant. Einzelne Restarbeiten könnten sich noch bis ins Jahr 2027 erstrecken.

Während der Bauarbeiten bleibt die Bundesstraße 101 weiterhin voll gesperrt. Der Verkehr wird über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über die Staatsstraßen 81, 100 und 101 geführt. Die Baukosten belaufen sich auf rund 6,8 Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

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