Besonders natürlich in Großenhain : Rund um Ostern erleben Hühnereier ihren jährlichen Höhepunkt: Sie werden massenhaft gekauft, gefärbt, versteckt – und natürlich gegessen. Im Schnitt verzehrt jede Person etwa 250 Eier im Jahr, ein großer Teil davon rund um die Feiertage. Doch: Ei ist nicht gleich Ei. Wer genauer hinsieht, erkennt große Unterschiede – bei Haltung, Herkunft und Qualität. Das teilte die Verbraucherzentrale Sachsen mit.
Die Haltungsform der Hennen ist entscheidend dafür, wie das Ei produziert wurde. Während Käfighaltung in Deutschland offiziell verboten ist, kommen weiterhin Eier aus „ausgestalteten Käfigen“ über verarbeitete Produkte (z. B. in Backwaren, Nudeln) auf den Markt. Bei frischen Eiern liefert der Zifferncode Informationen darüber, woher das Ei kommt:
0 = Biohaltung: Hennen leben in kleinen Gruppen, mit Auslauf ins Freie und Biofutter.
1 = Freilandhaltung: Zugang nach draußen.
2 = Bodenhaltung: Keine Auslaufmöglichkeiten ins Freie, wenig Licht, große Stallgruppen, Kaltscharrraum freiwillig möglich.