Besonders natürlich in Großenhain : Rund um Ostern erleben Hühnereier ihren jährlichen Höhepunkt: Sie werden massenhaft gekauft, gefärbt, versteckt – und natürlich gegessen. Im Schnitt verzehrt jede Person etwa 250 Eier im Jahr, ein großer Teil davon rund um die Feiertage. Doch: Ei ist nicht gleich Ei. Wer genauer hinsieht, erkennt große Unterschiede – bei Haltung, Herkunft und Qualität. Das teilte die Verbraucherzentrale Sachsen mit.
2 = Bodenhaltung: Keine Auslaufmöglichkeiten ins Freie, wenig Licht, große Stallgruppen, Kaltscharrraum freiwillig möglich.
3 = Käfighaltung: “Ausgestaltete Käfige” sind in der EU erlaubt: sehr kleine Fläche je Tier, Sitzstangen und Scharrbereich. Für Importe aus Nicht-EU-Ländern ist die Haltungsform nicht geregelt, das heißt, hier haben die Tiere keine A 4 Seite Platz. Diese Eier kommen allerdings hauptsächlich in verarbeiteten Produkten auf den Markt.
An nächster Stelle offenbaren Länderkürzel das Herkunftsland – so steht beispielsweise "DE" für Deutschland oder "NL" für die Niederlande.
Um die Herkunft vom Verkauf bis zum Stall zurückverfolgen zu können, zeigt der abschließende siebenstellige Zahlencode auf deutschen Eiern das jeweilige Bundesland sowie die entsprechende Betriebs- und Stallnummer an. Beispielsweise steht "14" hierbei für Sachsen oder "12" für Brandenburg.