Im Rahmen eines Forschungsprojekts – Umsetzung, Erprobung und Demonstration eines autarken, integrativen Krisenkommunikationssystems für den Katastrophenschutz im Landkreis Meißen – hat der Landkreis Meißen am Fachkongress „Forschung für den Bevölkerungsschutz“ in Bonn teilgenommen. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit.
Dort hat der Landkreis in seiner Funktion als Verbund- und Projektkoordinator im Plenarsaal des ehemaligen Bundestags neben vielen weiteren und interessanten Vorträgen aus der Sicherheitsforschung das geförderte Verbundprojekt vorstellen können – eine ganz besondere Ehre und Möglichkeit der öffentlichkeitswirksamen Kommunikation der gemeinsamen Forschungsarbeit. Das BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) ist das zentrale Organisationselement für die zivile Sicherheit in Deutschland und als obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) angegliedert. Das Bundesamt hat den gesetzlichen Auftrag, die Bevölkerung insbesondere im Verteidigungsfall zu schützen und übernimmt damit verschiedenste Zivilschutzaufgaben. Zusätzlich sensibilisiert das BBK die Bevölkerung dafür, sich auf solche Ereignisse vorzubereiten.