Oberst Marco Tkotz, Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, hat dieser Tage Brigadekommandeur Oberst Hagen Ruppelt empfangen. Das teilte die Bundeswehr am Montag mit. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Rolle der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ in der Landes‑ und Bündnisverteidigung sowie die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Strukturen der Bundeswehr.
Die Brigade 37 gilt als einsatz‑ und kampferfahrener Großverband des Heeres. Aktuell führt sie mehr als 6.000 Soldatinnen und Soldaten in acht aktiven und einem nicht‑aktiven Bataillon. Zu den Kernaufgaben gehören die Führung, Ausbildung und Einsatzvorbereitung eigener und unterstellter Truppenteile. Regelmäßig stellt die Brigade Kräfte für streitkräftegemeinsame und multinationale Landoperationen bereit.
Besondere Bedeutung hat derzeit der Auftrag als Multinational Brigade Lithuania (MN Bde LTU). Die Brigade steht mit hoher Einsatzbereitschaft bereit, um Litauen im Falle eines Angriffs auf das NATO‑Bündnisgebiet zu unterstützen. Bis die neue Panzerbrigade 45 vollständig aufgebaut ist, erfüllt die Brigade 37 das deutsche Versprechen, dem baltischen Bündnispartner Kräfte in Brigadestärke bereitzustellen.