Im Landkreis Meißen sind derzeit Johanniter-Botschafter von Tür zu Tür unterwegs. Das Team um Holger Kühnen vom Johanniter-Förderservice, einer hundertprozentigen Tochter der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., ist seit März in Städten und Gemeinden der Region im Einsatz. Ziel der Gespräche ist es, über die Arbeit des Regionalverbandes zu informieren und neue Fördermitglieder sowie Unterstützer zu gewinnen. Das teilten die Johanniter mit.
Im Mittelpunkt stehen regionale Projekte und Aufgaben der Johanniter, die auf langfristige Unterstützung angewiesen sind. Die Botschafter berichten, wofür die Organisation vor Ort aktiv ist, und erläutern, wie Fördermitgliedschaften funktionieren. Interessierte können mit einem freiwilligen Monatsbeitrag helfen, die Arbeit dauerhaft planbar zu machen. Erfasst werden die Gesprächsdaten digital über Tablets.
Wichtig sei dabei die Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen Haustürangeboten. Die Johanniter-Botschafter seien verpflichtet, ihren Mitarbeiter-Ausweis gut sichtbar über der Kleidung zu tragen. Auf dem Ausweis sind Foto, Name und weitere Details klar erkennbar. Zudem treten die Teams in weiß-roter Dienstkleidung auf, die dem Erscheinungsbild der Johanniter entspricht. Bargeld, Schecks oder Sachspenden dürfen sie nicht annehmen.