Das Karrasburg Museum Coswig eröffnet am Freitag die Sonderausstellung „Spandlitz – Skizzenhaftes und Plastik". Das teilte das Museum mit. Gezeigt werden 23 Gemälde, Zeichnungen und plastische Werke des Dresdner Künstlers Florian Schneider, der unter dem Pseudonym Spandlitz bekannt ist – abgeleitet aus seinen früheren Berliner Bezirken Spandau und Steglitz. Seit 2008 signiert er unter diesem Namen.
Der 47-Jährige besinnt sich in der Ausstellung auf seine kubistischen Wurzeln, mit denen er seit über zwanzig Jahren auffällt. Seine andeutenden und teils verwischten Darstellungen regen zum Nachdenken an und laden zum Dialog ein. Erstmals gezeigt werden zudem eine Reihe psychologisierender Arbeiten auf Papier. Skulpturen und Plastiken laden darüber hinaus zu einem kleinen Exkurs in die Bildhauerei ein.
Spandlitz erlangte vor allem mit heiteren bis ironischen Plastiken, Gemälden und Politikerporträts Bekanntheit. Auch in dieser Werkschau bleibt er seinem humorvollen Stil treu. „Kunst muss mit wenigen Worten auskommen", ist seine Überzeugung. Die ausgestellten Werke können nach Ausstellungsende käuflich erworben werden.