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Dorfkirche Walda: Putzschäden beseitigt

Dorfkirche Walda: Putzschäden beseitigt
Die Dorfkirche Walda. Foto: DSD
Von: Meißen News
An der Dorfkirche Walda sind Putzschäden und Risse behoben. Der Dorfkirchenfonds der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützte die Arbeiten mit knapp 40.000 Euro.

Die Beseitigung von Putzschäden und Rissen an der Dorfkirche Walda ist abgeschlossen. Unterstützt wurden die Arbeiten durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) über den 1993 ins Leben gerufenen Stiftungsfonds Dorfkirchen. Mit knapp 40.000 Euro förderte der Fonds die Putzarbeiten an der Außenfassade. Seit Kurzem weist eine Bronzeplakette mit der Aufschrift „Gefördert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ am Eingang der sanierten Kirche auf die finanzielle Hilfe hin, teilte die Stiftung mit.

Reinhard Plüschke vom Ortskuratorium Meißen der DSD überbrachte die Bronzetafel und nutzte den Termin, um das Ergebnis der Sanierung vor Ort in Augenschein zu nehmen. „Hier konnte nicht nur ein Bauwerk mithilfe der DSD wieder hergestellt werden, sondern diese Kirche mit ihrem prägnanten Turm bietet wieder einen äußerlich wunderschönen Raum zum Gotteslob und zum Erhalt der Dorfgemeinschaft“, sagte Plüschke bei der Übergabe.

Die Dorfkirche Walda liegt zwischen alten Bäumen auf dem Kirchhof und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Nach Angaben der DSD zählt das Bauwerk zu den ältesten Kirchenbauten der Markgrafschaft Meißen östlich der Elbe: Die heutige Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, hatte jedoch einen Vorgängerbau. Optisch prägend ist der mächtige Dachreiter mit Geläut, der 1633 errichtet wurde. In den 1970er Jahren musste er durch eine Stahlkonstruktion ergänzt werden, da das historische Gebälk die Last nicht mehr allein tragen konnte.

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Walda ist eine von mittlerweile über 150 Kirchen, die der Dorfkirchenfonds seit seiner Gründung fördern konnte. Insgesamt wurden aus dem Fonds bislang mehr als 1,9 Millionen Euro für den Erhalt von Dorfkirchen in den östlichen Bundesländern ausgezahlt. Gründungszweck war eine dauerhafte und nachhaltige Unterstützung, da viele Kirchen in den neuen Bundesländern akut gefährdet waren und ein massiver Sanierungsstau bestand. Die Stiftung fördert seither jährlich zahlreiche Projekte, etwa bei statischen Problemen, eindringender Feuchtigkeit oder Schädlingsbefall.

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