1,5 Millionen Euro für barrierefreien Nahverkehr in Ostsachsen
Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) stellt seit Jahresbeginn mehr als 1,5 Millionen Euro Fördermittel für Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr bereit. Das teilte der ZVVO mit. Insgesamt profitieren 25 Städte und Gemeinden im Verbundgebiet von den Zuschüssen.
Mit den Fördermitteln sollen der barrierefreie Zugang zu Bussen und Bahnen verbessert sowie die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs modernisiert werden. Unterstützt werden sowohl Planungsleistungen als auch konkrete Bauvorhaben.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Gefördert werden unter anderem Projekte in Glashütte, Moritzburg, Kamenz und Sebnitz. In Dresden fließen Mittel in zusätzliche Fahrradabstellanlagen an den S-Bahn-Stationen Dobritz und Cossebaude.
Auch der Landkreis Meißen profitiert von den Fördergeldern. Dort wurden Fähranleger barrierefrei ausgebaut. Dadurch konnte die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) inzwischen drei moderne Fähren in Betrieb nehmen.
Im Gebiet des ehemaligen Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien erhalten außerdem die Gemeinden Reichenbach/O.L., Schmölln-Putzkau, Markersdorf und Steinigtwolmsdorf finanzielle Unterstützung für den Ausbau ihrer Haltestellen.
Nach Angaben des ZVVO stehen im Haushalt 2026 insgesamt rund 2,7 Millionen Euro für Fördermaßnahmen im Nahverkehr zur Verfügung. Weitere drei Millionen Euro sind gemeinsam mit der DB InfraGO AG für die Modernisierung von Bahnhöfen im Rahmen des Stationsprogramms vorgesehen.