Das Umweltamt des Landkreises Görlitz bittet Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen um Rücksicht beim Einsatz von Mährobotern. Vor allem für Igel ist der nächtliche Betrieb besonders gefährlich, da sie dämmerungs- und nachtaktiv sind und bei Gefahr meist nicht fliehen, sondern sich zusammenrollen oder reglos verharren. Dadurch werden sie von den Geräten leicht übersehen und verletzt. In den vergangenen Jahren kam es im Landkreis Görlitz vermehrt zu Funden verletzter Igel. Selbst leichte Schnittverletzungen können schwere Entzündungen auslösen und im schlimmsten Fall tödlich enden. Betroffen sind außerdem auch andere Kleintiere wie Nagetiere, Amphibien, Reptilien, Insekten und Jungvögel. Das Umweltamt empfiehlt daher, die Betriebszeiten von Mährobotern an den Hauptaktivitätszeiten des Igels auszurichten. Der Einsatz sollte ab einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des Folgetages eingestellt werden. Tagsüber können Mähroboter weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.