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Neue Rettungswache in Förstgen offiziell eröffnet

Neue Rettungswache in Förstgen offiziell eröffnet
Eröffnung Rettungswache Förstgen: v. l. n. r.: Carsten Gibson (AOK PLUS), Vivian Hein (Landkreis Görlitz), Landrat Dr. Stephan Meyer (Landkreis Görlitz), Mariana Zwierzchowski-Wiesner (Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH), Uwe Blättner (Gemeinde Mücka) / Foto: Landratsamt Görlitz, Melanie Rohn
Von: Uwe Tschirner
Im Ortsteil Förstgen der Gemeinde Mücka ist die neue Rettungswache des Landkreises Görlitz in Betrieb gegangen. Der moderne Standort soll die Notfallversorgung verbessern und die Hilfsfrist sichern.

Neuer Standort für die Rettungsversorgung im Raum Mücka

Im Ortsteil Förstgen der Gemeinde Mücka ist am 1. September die neue Rettungswache in der Dorfstraße 2a feierlich eröffnet worden. Nach rund zwei Jahren Bauzeit ersetzt sie den bisherigen Standort an der Bautzener Straße 180 in Mücka. Mit dem Start der Inbetriebnahme ist nun ein moderner Stützpunkt für den Rettungsdienst im Landkreis Görlitz an den Netz gegangen.

Die Kosten des Neubaus werden durch die Krankenkassen refinanziert. Damit wird die Investition von rund zwei Millionen Euro nicht nur als Ausbau der medizinischen Infrastruktur, sondern auch als Beitrag zu besseren Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte verstanden.

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Moderne Ausstattung für den täglichen Einsatz

In der neuen Rettungswache ist ein Rettungswagen rund um die Uhr stationiert und einsatzbereit. Das Gebäude verfügt über eine Fahrzeughalle mit Waschfunktion, zwei Ruheräume, Sanitärräume mit Schleusen und Umkleiden, ein Dienstzimmer sowie einen Aufenthaltsraum mit Küche. Ergänzt wird die Ausstattung durch Lager- und Desinfektionsräume, die den Anforderungen eines modernen Rettungsdienststandorts entsprechen.

Ein Notstromaggregat sorgt dafür, dass der Betrieb bei einem Stromausfall für einen gewissen Zeitraum autark weiterlaufen kann. Damit wird die Versorgungssicherheit zusätzlich gestärkt.

Hilfsfrist und Einsatzgebiet im Landkreis Görlitz

Der neue Standort erfüllt auch die gesetzlich geforderte Hilfsfrist. Zum primären Einsatzgebiet gehören die umliegenden Gemeinden Hohendubrau, Quitzdorf am See, Kreba-Neudorf und Mücka sowie Teile von Boxberg/O.L. Für die Region bedeutet die neue Wache kürzere Wege und damit bessere Voraussetzungen für schnelle Hilfe im Notfall.

Betrieben wird die Rettungswache durch die Falck Deutschland GmbH als Leistungserbringer im Rettungsdienst des Landkreises Görlitz. Bei der Eröffnung begrüßte Landrat Dr. Stephan Meyer Vertreter der Leistungserbringer, des Bürgermeisters von Mücka, der Krankenkassen, der beteiligten Gewerke sowie Mitarbeitende der Kreisverwaltung.

Besonderes Bauwerk mit historischer Dachform

Eine Besonderheit des Neubaus ist das Satteldach, das aufgrund denkmalrechtlicher Vorgaben errichtet werden musste. Dadurch verfügt der Landkreis Görlitz erstmals über eine Rettungswache mit dieser Dachform. Für Dr. Stephan Meyer ist der Standort ein wichtiger Baustein für eine leistungsfähige und schnelle Notfallversorgung.

Der Landrat betonte zudem die Bedeutung der Menschen, die im Rettungsdienst arbeiten: Sie seien Tag und Nacht im Einsatz, um in schwierigen Momenten zu helfen. Ein Herrnhuter Stern, der bei der Eröffnung übergeben wurde, soll dabei symbolisch für Hilfe, Hoffnung und Beistand stehen.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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