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Maifeuer: Ein Umschichten rettet Tiere

Holzstapel
Symbolbild Maifeuer / pixabay Csar-Fotografie
Von: Uwe Tschirner
Die Grünen-Abgeordnete Franziska Schubert ruft dazu auf, Holz- und Reisighaufen vor dem Abbrennen vorsichtig umzuschichten, um darin versteckte Igel, Vögel, Amphibien und Insekten zu schützen.

Mit Blick auf die anstehenden Maifeuer weist die Oberlausitzer Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Franziska Schubert, auf einen einfachen Beitrag zum Tierschutz hin. Holz- und Reisighaufen, die häufig über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden, können von Wildtieren als Rückzugsort genutzt werden. Gerade im Frühjahr suchen Igel, Vögel, Amphibien und Insekten geschützte Plätze, wie Schubert erklärt.

In aufgeschichteten Holz- und Reisighaufen finden sie solche Verstecke, was beim Abbrennen zur tödlichen Falle werden kann. Vor dem Abbrennen empfiehlt sich daher, die Haufen noch einmal vorsichtig umzuschichten. So könnten Tiere, die sich darin aufhalten, rechtzeitig fliehen, so die Abgeordnete weiter. Der zusätzliche Aufwand sei gering, könne aber vermeidbares Tierleid verhindern. Die genannten Tierarten übernehmen wichtige Funktionen in natürlichen Kreisläufen, etwa bei der Bestäubung oder der Regulierung von Insektenbeständen. Maifeuer sind vielerorts ein fester Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens. Der Hinweis zielt darauf ab, diese Tradition mit einem einfachen Schritt um den Aspekt des Tierschutzes zu ergänzen.

Uwe Tschirner
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