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Blaualgen im Stausee Quitzdorf: Gesundheitsamt warnt vor dem Baden

Blaualgen im Stausee Quitzdorf: Gesundheitsamt warnt vor dem Baden
Symbolbild pixabay beauQ
Von: Uwe Tschirner
Im Stausee Quitzdorf wurde eine starke Blaualgenentwicklung nachgewiesen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz rät deshalb dringend vom Baden ab.

Blaualgennachweis im Stausee Quitzdorf

Im Stausee Quitzdorf sind Blaualgen in auffälliger Menge festgestellt worden. Nach einer am Montag entnommenen Wasserprobe bestätigte die Landesuntersuchungsanstalt Dresden im Rahmen einer mikroskopischen Untersuchung den Befund. Das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz warnt deshalb vor dem Baden im Gewässer.

Gesundheitsrisiken durch Cyanobakterien

Bei den nachgewiesenen Algen handelt es sich um potenzielle Toxinbildner, die für Badende ein gesundheitliches Risiko darstellen können. Besonders problematisch ist, dass sich die Giftwirkung verstärken kann, wenn über mehrere Tage immer wieder Wasser mit Cyanobakterien verschluckt wird. Schon die Aufnahme von 20 bis 100 Millilitern stark belasteten Wassers kann Beschwerden auslösen.

Zu den möglichen Folgen zählen Leberschädigungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Auch Augen-, Ohren- und Halsentzündungen, Muskelkrämpfe sowie Hautreizungen und allergische Reaktionen sind möglich.

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Warum die Belastung im See schwanken kann

Die Blaualgenbelastung ist innerhalb eines Gewässers nicht überall gleich. Sie hängt unter anderem vom Standort und von der Windrichtung ab. Im Stausee Quitzdorf sind derzeit sichtbare grüne Schlieren und Aufrahmungen zu erkennen, was auf eine weiterhin kritische Situation hinweist.

Empfehlung: Baden vermeiden und Warnhinweise beachten

Das Gesundheitsamt rät daher, auf das Baden im Stausee Quitzdorf zu verzichten. Besonders empfindliche Personen, vor allem Kinder und Kleinkinder, sollten den Kontakt mit dem Wasser meiden.

Wer dennoch ins Wasser geht, sollte kein Wasser schlucken, Bereiche mit sichtbaren Algenansammlungen vermeiden und Kinder besonders aufmerksam im Blick behalten. Treten nach dem Baden Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Hautreizungen oder Quaddeln auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt und das Gesundheitsamt informiert werden. Auch Hunde und andere warmblütige Tiere können durch belastetes Wasser gefährdet sein.

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Uwe Tschirner

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