Der Versorger Sachsen-Energie reagiert auf eine öffentliche Kritik zur fehlenden Förderung des Schwimmsportes. Sachsen-Energie sei der Breitensport und die Vereine sehr wichtig, heißt es in der Mitteilung vom Montag. Deswegen organisiert das Großunternehmen jedes Jahr eine eine Vereinsaktion. "Damit wollen wir neben unserem Kerngeschäft der Energieversorgung an die Menschen in Sachsen etwas zurückgeben", so das Unternehmen.
Allerdings sei die Sportförderung eine ureigene kommunale Aufgabe. So sei auch die Förderung der Schwimmvereine ganz klar eine Aufgabe der Landeshauptstadt Dresden. Die Technischen Werke Dresden (TWD) haben – als 100-prozentige Tochter der Landeshauptstadt – diese kommunalen Leistungen von 2017 bis 2024 für die Stadt Dresden in Höhe von fast 10 Millionen Euro erbracht.
Mit der neuerlichen Entscheidung der TWD wurde aber nicht über den Fortbestand der Sportförderung für Schwimmvereine entschieden. Diese bleibt weiterhin kommunale Aufgabe und eine Entscheidung dazu sei den Stadträten vorbehalten. Dazu werde es in den kommenden Wochen ein Treffen zwischen der Stadt Dresden und den Schwimmvereinen geben.