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Europameisterschaft im Autocross: Hitzeschlacht auf dem Matschenberg

Europameisterschaft im Autocross: Hitzeschlacht auf dem Matschenberg
Einen spektakulären Überschlag überstand Henrik Bundesmann / Foto: MC Oberlausitzer Bergland
Von: Uwe Tschirner
Auf dem Matschenberg in Cunewalde traf sich die europäische Autocross-Elite zu einer Europameisterschaft unter extremen Bedingungen. Trotz großer Hitze, Staub und packender Finals bot das Wochenende Motorsport auf höchstem Niveau.

Am letzten Juni-Wochenende wurde der Matschenberg in Cunewalde zur Bühne für eine echte Hitzeschlacht. Bei der Europameisterschaft im Autocross traten 123 Fahrer aus 15 Ländern auf einer der schönsten Strecken Deutschlands an und sorgten für hochklassigen Motorsport. Trotz der extremen Temperaturen kam eine wetterbedingte Absage für die Organisatoren zu keinem Zeitpunkt infrage. Schon vor dem Start sorgte der zehnfache Europameister Bernd Stubbe für zusätzliche Vorfreude bei den Zuschauern. Auf der Startplatte und am Zuschauerhang dürften die Temperaturen noch deutlich über den gemessenen 37 Grad gelegen haben.

Entsprechend gefragt waren schattige Plätze und jede Form der Abkühlung. Der Sonnabend verlief reibungslos, ehe der Sonntag aus Sicht der deutschen und regionalen Piloten noch einmal deutlich an Spannung gewann. Die Finals wurden von mehreren Abbrüchen, Staub und notwendigen Wasserpausen begleitet und entwickelten sich zu einem spektakulären Renntag. Besonders bitter endete das Wochenende für Henrik Bundesmann aus dem benachbarten Lauba. Der Fahrer aus der Klasse Buggy 1600 kämpfte sich bis ins Finale vor, wurde dort jedoch nach einem Überschlag unsanft aus dem Rennen genommen. Das wiederholte Finale entschied schließlich Rene Mandel für sich.

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Auch für Liam Krüger gab es einen erfreulichen Moment: Der Clubfahrer des gastgebenden Vereins belegte im Junior Cross Car einen starken zweiten Platz. Für Tony Hoyer war das Wochenende dagegen früh beendet, nachdem ein Kupplungsschaden bereits im zweiten Qualifikationslauf das Aus bedeutete. Finn-Lukas Kaiser hatte im stark besetzten Cross-Car-Feld ebenfalls wenig Glück und verpasste den Einzug ins Semifinale. In der Klasse Super Buggy setzte sich erneut der Tscheche Petr Nikodem durch.

Zum Abschluss bleibt vor allem ein großes Dankeschön an alle Helfer, Sponsoren, Einsatzkräfte, Streckenposten, Feuerwehren und Unterstützer, die auch unter diesen schwierigen Bedingungen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sorgten.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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