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Ein Dom, fünf Orgeln und ein Flügel in Bautzen

Ein Dom, fünf Orgeln und ein Flügel in Bautzen
Symbolbild Orgelpfeifen / pixabay Taken
Von: Uwe Tschirner
Im Dom St. Petri Bautzen erklingen beim Orgelkonzert am 12. August gleich fünf Instrumente des Hauses. Ergänzt wird das besondere Klangbild durch einen Flügel und ein abwechslungsreiches Programm von Barock bis Romantik.

Ein außergewöhnlicher Abend im Dom St. Petri

Ein besonderer Höhepunkt des Bautzener Orgelsommers steht am 12. August um 19.30 Uhr im Dom St. Petri Bautzen auf dem Programm. Unter dem Motto „Ein Dom – Fünf Orgeln + Ein Flügel“ werden an diesem Abend alle fünf Instrumente des Doms in einem Konzert zusammengeführt.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer erleben dabei nicht nur unterschiedliche historische Klangfarben, sondern auch den besonderen Raum des Doms aus wechselnden Perspektiven. Das Konzert lädt dazu ein, Musik nicht nur zu hören, sondern im Kirchenraum unmittelbar zu erfahren.

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Klangvielfalt zwischen kleinen und großen Instrumenten

Zu den Instrumenten des Abends gehören das einmanualige Eule-Positiv aus den 1970er Jahren, die Truhenorgel von Johannes Rohlf aus dem Jahr 2019 sowie die No-Orgel von 2017. Diese kleineren Instrumente besitzen einen feinen, klaren Klang und füllen den Dom auf unterschiedliche Weise mit Musik.

Auf dem Programm stehen hier Werke von Jan Pieter Sweelinck, Georg Muffat und Johann Sebastian Bach. Ergänzt wird das Konzert durch die großen Orgeln des Doms, die Kohl-Orgel von 1866 und die Eule-Orgel von 1910. An ihnen erklingen Kompositionen von Vincent Lübeck, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Liszt.

Musik an verschiedenen Orten im Dom erleben

Eine besondere Qualität dieses Konzerts liegt in der räumlichen Gestaltung. Das Publikum hat die Möglichkeit, die Musik an unterschiedlichen Stellen im Dom zu erleben und dabei die Wirkung der einzelnen Instrumente unmittelbar wahrzunehmen. So entsteht ein Abend, der musikalische Vielfalt und architektonischen Raum auf besondere Weise verbindet.

Die Instrumente werden von Michael Vetter vorgestellt und gespielt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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