Die Ausbildung zum Bergbautechnologen dauert in der Regel 3-4 Jahre. In der Ausbildung lernen die Berufsanwärter:
- Grundlagen der Geologie, Mineralogie, Bergbaukunde und Gesteinsmechanik
- Methoden der Erkundung, Gewinnung und Verarbeitung von Bodenschätzen
- Arbeiten im Tage- und Untertagebau
- Anwendung von technischen Geräten und Maschinen
- Planung, Organisation und Überwachung von bergbaulichen Projekten
- Wirtschaftliche und ökologische Aspekte des Bergbaues
- Arbeitssicherheit und Umweltschutz
- Verwaltungs- und Rechtsvorschriften im Bergbau
Die praktische Ausbildung findet in einem Bergbauunternehmen statt, die theoretische in einer Berufsschule.
Ein gelernter Bergbautechnologe kann in verschiedenen Bereichen im Bergbau- und Rohstoffsektor arbeiten, wie z.B.:
- Bergbauunternehmen
- Rohstoffunternehmen
- Beratungsunternehmen für Rohstoffe und Bergbau
- Geologie- und Bergbauinstitute
- Regierungsbehörden für Rohstoffe und Bergbau
- Forschungsinstitute und Universitäten im Bereich Geologie und Bergbau
Auch in anderen Branchen, die mit Rohstoffen und dem Abbau von Bodenschätzen zu tun haben, kann ein Bergbautechnologe tätig sein, z.B. in der chemischen und metallurgischen Industrie.