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Solarwatt: Versorgung im eigenen Haus unabhängiger machen

Das Dresdner Unternehmen Solarwatt sieht in der Vernetzung von Elektrizität, Wärmeversorgung und Mobilität eine grundlegende Voraussetzung für das Erreichen der Klimaziele in Deutschland. Die Sektorenkopplung führe dazu, dass die Menschen unabhängiger von Öl und Gas werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Dresden mit. Gerade die Situation in der Ukraine habe noch einmal vor Augen geführt, dass man sich in Bezug auf Energieversorgung unabhängiger machen müsse.

«Mit einem Energiesystem bestehend aus Solaranlage, Wärmepumpe sowie E-Auto und gesteuert durch ein intelligentes Energiemanagement können sich Hausbesitzer in weiten Teilen selbst versorgen», erklärte Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus. Darüber hinaus sei das auch wirtschaftlich attraktiv. Denn ein solches System amortisiere sich schon nach wenigen Jahren, weil der Großteil der günstigen Solarenergie im Haushalt verwendet werde. Bei konsequenter Umsetzung der Sektorenkopplung in Einfamilienhäusern, ließen sich in Deutschland rund 160 Millionen Tonnen CO2 einsparen, was knapp einem Viertel des Gesamtausstoßes entspreche.

Solarwatt gab am Mittwoch eine technische Partnerschaft mit Stiebel Eltron bekannt, einem der führenden deutschen Hersteller im Bereich Haustechnik und Wärme. Im Mittelpunkt steht dabei eine App, die eine intelligente Steuerung des Energiesystems ermöglichen soll.

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