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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Dürre schmälert Getreideernte: Trübe Aussichten

Die lange Trockenheit hat dieses Jahr Sachsens Getreideernte geschmälert. Die Erträge seien aber besser ausgefallen als befürchtet, sagte Bauernpräsident Thomas Krawczyk am Mittwoch in Klingenberg (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge). Bei Getreide, das mehr als die Hälfte der Ackerfläche im Freistaat ausmacht, sei der Ertrag mit 66,3 Dezitonnen je Hektar reichlich drei Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre geblieben. Zugleich ließen die Qualitäten zu wünschen übrig, so dass weniger Brotgetreide eingefahren wurde als erhofft. Getreide mit schlechterer Qualität wird als Tierfutter verwendet.

Besser sieht es den Angaben zufolge bei Raps aus, der wichtigsten Ölfrucht auf Sachsens Feldern. Hier wurde mit 35,3 Dezitonnen je Hektar eine überdurchschnittliche Ernte eingefahren.

Während die Bauern bereits ihre Felder mit Raps und Getreide für das kommende Jahr bestellen, steht bei anderen Feldfrüchten die Ernte noch aus. Wegen der anhaltenden Trockenheit seien Mindererträge bei Kartoffeln, Rüben und Mais zu erwarten, hieß es. Auch beim Grünfutter blicken die Agrarbetriebe sorgenvoll in ihre Silos. War der erste Schnitt beim Grünland noch wie üblich ausgefallen, gab es danach in fast allen Regionen herbe Verluste bis hin zu Totalausfällen. Besonders angespannt sei die Situation derzeit im Vogtland.

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