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Kretschmer sieht Hoffnung für insolventen Waggonbau

03.01.2018 von

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht Hoffnung für den insolventen Waggonbau Niesky (WBN). Die Auftragsbücher seien voll, nun komme es darauf an, dass Insolvenzverwalter und Geschäftsführer es schafften, dass am Ende keine rote, sondern eine schwarze Zahl stehe, wenn man diese Aufträge abgearbeitet habe, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. «Die Situation ist durchaus hoffnungsvoll, weil die Auftragsbücher voll sind», sagte der Ministerpräsident.

Zugleich sprach er sich für ein zügiges Handeln aus und sicherte die Unterstützung der Landesregierung zu. Der Freistaat habe viele Möglichkeiten, sagte Kretschmer. Man sei in Gesprächen mit der Gewerkschaft, dem Betriebsrat und dem Geschäftsführer und werde auch mit dem Insolvenzverwalter reden.

Zugleich sprach der Regierungschef dem vorläufigen Insolvenzverwalter Jürgen Wallner und dem Geschäftsführer Eduard Janßen sein Vertrauen aus. «Ich habe den Eindruck, da sind jetzt Menschen am Werk, die wissen, was sie tun, die auch krisenerprobt sind, die zusammenhalten», sagte Kretschmer.

Am Vortag war bekannt geworden, dass der Lausitzer Traditionsbetrieb mit 320 Mitarbeitern trotz guter Auftragslage bereits im Dezember einen Insolvenzantrag gestellt hatte.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Sebastian Kahnert

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