Autofahrer standen 2021 auf Sachsens Autobahnen deutlich öfter im Stau als im Jahr zuvor. Die Anzahl der gemeldeten Verkehrsstörungen ist gegenüber 2020 um 81 Prozent auf mehr als 21.000 gestiegen, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Staubilanz des Automobilclubs ADAC Sachsen hervorgeht. Die Staulänge hat sich demnach im Vergleich zu 2020 sogar mehr als verdoppelt und lag bei rund 31.400 Kilometern.
Auf der A4 bildeten sich die längsten Staus, die der ADAC auf eine Brückenbaustelle nahe des Dreiecks Nossen (Landkreis Meißen) zurückführt. Auf dem sächsischen Teil der A9 explodierte die Länge der Staus von lediglich 202 Kilometern in 2020 auf rund 4500 im vergangenen Jahr. Staureichster Tag war laut ADAC der 8. Februar, an dem sich nach Schneefall und -verwehungen rund 1100 Staukilometer und 431 gemeldete Verkehrsstörungen auf den sächsischen Autobahnen ansammelten.
Bundesweit gab es 2021 ein Drittel Staumeldungen mehr als im Jahr zuvor. Die Anzahl der Staukilometer wuchs um 25 Prozent.
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